DIE LINKE. Brandenburg in Aktion - Newsletter 4/2013 | 1. Februar 2013

Newsletter Nr. 4/2013

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Genossinnen und Genossen,

mit fast 40 Prozent konnte Ronny Kretschmer die Bürgermeister-Stichwahl in Neuruppin zwar nicht gewinnen, aber doch ein sehr achtbares Ergebnis erzielen. Für die Bundestagswahl im Herbst haben wir bereits alle Direktkandidatinnen und Direktkandidaten in den Wahlkreisen Brandenburgs nominiert. Die Linksfraktion im Landtag traf sich zur Jahresauftaktklausur in Bad Saarow. Das sind drei der vielen Themen in diesem Newsletter.

Hinweise und Zuarbeiten bitte wie immer bis spätestens Donnerstag 10 Uhr an newsletter@dielinke-brandenburg.de

 

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen
Andrea Johlige, Gerlinde Krahnert, Torsten Haselbauer und Steffen Pachali

Aus dem Landesverband

Alle Direktkandidatinnen und Direktkandidaten für die Bundestagswahl sind gewählt

Am 26. Januar 2013 wurde der Rechtsanwalt Matthias Mnich im Wahlkreis Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz als Kandidat der LINKEN für die Bundestagswahl im September 2013 nominiert. Damit sind in allen 10 Brandenburger Wahlkreisen die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der LINKEN bestimmt.

"DIE LINKE Brandenburg schickt starke Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Wir unterstreichen damit unseren Anspruch, um jedes Direktmandat zu kämpfen", sagte die Landesgeschäftsführerin Andrea Johlige am vergangenen Montag. Sie ist optimistisch: "Unser Ziel ist, wieder mit sechs Brandenburger Abgeordneten der LINKEN in den Deutschen Bundestag einzuziehen." mehr...

DIE LINKE lernt!

Die Projektgruppe Bildungsangebote der Brandenburger DIE LINKE hat einen Katalog mit ersten Themen, Seminaren und Workshops fertiggestellt. Die Veranstaltungen können von den Kreisverbänden oder Basisorganisationen "gebucht" werden. Im Katalog sind kurze thematische Zusammenfassungen, Ansprechpartner und organisatorische Hinweise und Voraussetzungen für die einzelnen Veranstaltungsangebote enthalten. Er kann hier heruntergeladen werden (PDF-Datei).

Veranstaltungsangebot für Kreis- und Basisorganisationen

 

Bereits im vergangenen Jahr haben Finanzminister Helmuth Markov und Staatssekretärin Daniela Trochowski zahlreiche Einladungen zu öffentlichen Veranstaltungen in den Kreis- und Basisorganisationen der LINKEN angenommen. Diese Veranstaltungen waren eine gute Gelegenheit, linke Finanzpolitik und unsere Regierungspolitik allgemein bekannt zu machen. Wir möchten dieses Angebot gern erneuern und die Genossinnen und Genossen ermuntern, uns auch im Jahr 2013 wieder zu solchen Veranstaltungen einzuladen. Interessierte wenden sich bitte möglichst frühzeitig an Maria Strauß: maria.strauss@dielinke-brandenburg.de.

Foto: MdF/J. Bergmann

DIE LINKE. Brandenburg in den sozialen Netzwerken

 

DIE LINKE. Brandenburg ist bei facebook.com/dielinke.brandenburg
und - jetzt NEU - auch bei twitter.com/DieLinkeBrdburg zu finden.

Aus den Kreisverbänden

Kornelia Wehlan als Landratskandidatin nominiert

 

Kornelia Wehlan strahlte und freut sich schon auf den Wahlkampf. Am 26. Januar 203 wurde die erfahrene Kommunalpolitikerin und Landtagsabgeordnete der LINKEN im Luckenwalder Kreishaus zur Kandidatin der LINKEN bei der Landratswahl für Teltow-Fläming am 24. März nominiert. Und das ohne eine einzige Gegenstimme! 101 LINKE waren in Luckenwalde anwesend und stimmten ab. 97 Ja-Stimmen, zwei ungültige Stimmen und zwei Enthaltungen sind ein wirklich eindrucksvolles Ergebnis.

"Meine Kandidatur ist ein deutliches Signal dafür, wie wichtig die Direktwahl ist", erklärte eine glückliche Wehlan. "DIE LINKE macht den Unterschied für soziale Gerechtigkeit“. Für den Landesvorsitzenden Stefan Ludwig ist Kornelia Wehlan eine überzeugende Kandidatin: "DIE LINKE schickt ihre profilierteste und im Landkreis bekannteste Politikerin ins Rennen." Ein Fernsehbeitrag des Teltower Lokalsenders teltOwkanal über die Nominierung ist hier zu finden

Ronny Kretschmer holt knapp 40 Prozent

 

Verloren, aber dennoch zufrieden. Mit knapp 40 Prozent der Stimmen unterlag Ronny Kretschmer (DIE LINKE) am letzten Sonntag bei der Bürgermeisterstichwahl in Neuruppin seinem Konkurrenten, dem Amtsinhaber Jens-Peter Golde (Pro Ruppin). Golde wurde mit 60,4 Prozent (5.533 Stimmen) gewählt. Herausforderer Ronny Kretschmer erhielt in der Stichwahl genau 39,6 Prozent (3.625 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 35 Prozent und war damit geringer als vor zwei Wochen.

Kretschmer zeigte sich mit dem Ergebnis trotz der Niederlage zufrieden und das mit gutem Grund. Denn im Unterschied zum ersten Wahlgang von vor zwei Wochen konnte der 37-Jährige sogar noch mehr neue Stimmen holen als Golde.

Der Landesvorsitzende Stefan Ludwig gratulierte Ronny Kretschmer und sagte: "Auch wenn es letztlich nicht zum Erreichen des Chefsessels im Rathaus reichte, hat er den Amtsinhaber in die Stichwahl gezwungen und deutlich an Stimmen gewonnen. Vor allem die Wahlergebnisse in den Ortsteilen weisen darauf hin, dass er als Interessenvertreter für eine ausgewogene Entwicklung der gesamten Stadt gewollt war. Dafür wird DIE LINKE in Neuruppin gemeinsam mit Ronny Kretschmer auch zukünftig streiten."

Aus der Landtagsfraktion

Wir haben noch viel vor - unser "Sommerfahrplan 2013"

 

Die Fraktion hat am 30. Januar 2013 zum Finale ihrer Jahresauftakt-Klausur ihre Aufgaben und Ziele für 2013 beschlossen. Soziales, Gesundheit, Bildung, Arbeitswelt, kluges Wirtschaften, Recht - die Lebenswelt und der Alltag aller Brandenburgerinnen und Brandenburger standen dabei im Mittelpunkt. In unserem "Sommerfahrplan 2013" haben wir in elf Punkten zusammengefasst, auf welchen Gebieten wir konsequent die Initiative ergreifen werden. Wir warten damit nicht lange - und zu lesen gibt es das alles hier (PDF-Datei).

Auch über direkte Demokratie haben wir uns ausgetauscht. Grundlage dafür war ein Diskussionspapier von Hans-Jürgen Scharfenberg und Renate Harcke, das hier (PDF-Datei) zu finden ist.

Zehn-Punkte-Programm für die Lausitz

Die Koalitionsfraktionen DIE LINKE und SPD haben auf ihren Klausuren ein zehn Punkte umfassendes Programm für die Lausitz beschlossen. Es soll im Februar in den Landtag eingebracht und beschlossen werden.

Der Antrag sieht vor, dass die Zusammenarbeit aller politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräfte der gesamten Lausitz noch enger verzahnt wird und eine enge Zusammenarbeit mit Sachsen, Polen und Tschechien angestrebt wird. Besonderen Abstimmungs- und Kooperationsbedarf sehen SPD und LINKE in den Feldern Wirtschaftsförderung und Fachkräftesicherung, Infrastruktur, Energiepolitik und Braunkohlesanierung, im Hochwasser- und Gewässerschutz, bei der Bewahrung der sorbischen/wendischen Sprache und Kultur sowie bei der Grenzkriminalität und im Kampf gegen den Rechtsextremismus. mehr...

Ständige Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus bleibt notwendig

 

Ein Gebinde zur Ehrung der jüdischen Opfer des Holocaust, das die Linksfraktion am 28. Januar 2013 im Rahmen ihrer Klausur in Bad Saarow am dortigen Bahnhofsplatz niedergelegt hatte, wurde in der darauffolgenden Nacht zerstört. Die stellv. Fraktionsvorsitzende Margitta Mächtig erstattete Anzeige wegen Diebstahl und Sachbeschädigung. Der Fraktionsvorsitzende Christian Görke sagte: "Diese Schändung belegt, wie notwendig die ständige Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus ist und bleibt. Wir werden uns davon nicht einschüchtern lassen." Der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Helmuth Markov und die Linksfraktion im Landtag werden sich an der Demonstration gegen den Neonazi Aufmarsch am 15. Februar 2013 in Cottbus beteiligen. mehr...

Petition gegen Wasser-Privatisierung

 

Der Binnenmarktausschuss des Europaparlaments hat einen leicht veränderten Kommissionsvorschlag für eine Richtlinie angenommen, die die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen und die europaweite Vereinheitlichung der Vergabekriterien von Konzessionen betrifft. Fatale Konsequenz wäre u.a., dass Kommunen nicht mehr selbst über die Organisation der lokalen Wasserversorgung entscheiden könnten.

"Wasser darf keine Handelsware und kein Objekt von Spekulationen werden. Wir rufen deshalb dazu auf, die europaweite Petition 'Wasser ist ein Menschenrecht' mit zu unterschreiben", so Kerstin Kaiser, Sprecherin für Europapolitik. Im April wird das Europaparlament entscheiden. Anschließend beginnen im Ministerrat die Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten. www.right2water.eu/de

Landtagsdebatten im rbb

Die Reden der Landtagsabgeordneten in den Parlamentsdebatten können beim rbb heruntergeladen und auf Internetseiten eingestellt werden: Im Parlament

 

Aus der Landesregierung

Hilfe für traumatisierte Opfer von Gewaltverbrechen

 

Bei der Eröffnung der ersten Trauma-Ambulanz im Land Brandenburg hat Justizminister Volkmar Schöneburg einen sensiblen und professionellen Umgang mit Opfern von Gewaltverbrechen angemahnt. Die Interessen der Opfer dürfen nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, appellierte der Minister.

 

Mit der Trauma-Ambulanz in der Potsdamer Feuerbachstraße 37 ist der Träger, der gemeinnützige Verein Opferhilfe e.V., in der Lage, Gewaltopfern schnell und unbürokratisch zu helfen. Der Schwerpunkt der Opferberatung und Trauma-Ambulanz liegt auf der Frühintervention von Traumata, so dass unmittelbar nach einem Erstgespräch mit den Opfern festgestellt werden kann, ob eine „normale“ Opferhilfeberatung ausreicht oder eine Akuttherapie erforderlich ist.

"Wie wird man Justizminister?" - Eine Schulklasse im Gespräch mit dem Justizminister

 

Politikverdrossenheit? Von ihr war am Donnerstag nichts zu spüren, als die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Eberswalder Humboldt-Gymnasiums - wissbegierig und sehr gut vorbereitet - Justizminister Volkmar Schöneburg eine Stunde lang mit Fragen bombardierten.

Frage: Gibt es auch Momente in denen Sie sich fragen, für wen mache ich das eigentlich alles? Antwort: Ja, solche Momente gibt es, aber sie gehen auch wieder. Frage: Waren Sie schon mal kurz davor aufzugeben? Antwort: Ja, aber ich bin ein alter Judoka und da heißt es kurz schütteln und dann geht’s in die nächste Runde. Frage: Schaffen Sie es, neben Ihrer Tätigkeit als Minister auch Ihren sportlichen Hobbys nachzugehen? Antwort: In der Regel schaffe ich es zweimal die Woche, Sport zu machen.

Lebensversicherungen: Enteignung der Versicherten inakzeptabel

Es ist ein Thema, das die schwarz-gelbe Bundesregierung unbemerkt von der Öffentlichkeit in ein Gesetz gießen wollte. Doch im Bundesrat legten Brandenburg und andere Länder Widerspruch ein: Am Montag hat Finanzminister Helmuth Markov in einem Interview mit dem Handelsblatt darauf hingewiesen, dass nach Plänen der Bundesregierung Lebensversicherer entlastet werden sollen, indem künftig die Versicherten einen geringeren Anteil aus den so genannten Bewertungsreserven erhalten. Das sei „absolut nicht akzeptabel“, betonte Markov in dem Gespräch. Es könne nicht sein, dass die Versicherten einseitig durch eine geringere Beteiligung an den Bewertungsreserven für die Sanierung der Unternehmen herangezogen werden. „Wo bleibt der Beitrag der Versicherer selbst?“, fragte er im Handelsblatt. Und selbst die Wirtschaftszeitung titelte „Versicherte sprechen von Enteignung“. Einen Tag später dann, am Dienstag, vertagte der Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat das Thema in eine Arbeitsgruppe. Damit bleibt es vorerst bei der Regelung, nach der die Versicherten zum Ende ihrer Lebensversicherung 50 Prozent an den Bewertungsreserven erhalten. Diese ergeben sich aus der Differenz des aktuellen Marktwertes einer Kapitalanlage gegenüber ihrem Kaufpreis.

 

Lottomittel für Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga

Für den weiteren Ausbau des Informations- und Begegnungszentrums der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga hat Finanzminister Helmuth Markov dem Vereinsvorsitzenden Uwe Dannhauer einen Lotto-Mittel-Bescheid über 5.166 Euro übergeben. Bereits im Jahr 2011 hatte der Verein Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga (Elbe-Elster) Lottomittel des Finanzministeriums erhalten. Während diese für eine Sicherungsanlage und ein Wegleitsystem der kurz zuvor im April 2011 neu eröffneten Gedenkstätte verwendet wurden, sollen die nun übergebenen Gelder für die Beschaffung verschließbarer Vitrinen und Präsentationstechnik eingesetzt werden. Nach Angaben des Vereins war das Lager das drittgrößte von 136 Außenlagern des Konzentrationslagers Buchenwald, in dem rund 5.000 KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.

Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung: Kleine Projekte - große Wirkung

Auf dem Netzwerktreffen "Aktion Lokale Agenda 21" und "Aktion Gesunde Umwelt" hat Umweltministerin Anita Tack Tatkraft und Kreativität der Aktiven der Umweltbildung und nachhaltigen Entwicklung gewürdigt. "Mit viel Engagement und hoher Sachkompetenz setzen Sie Ideen um, die nicht nur die eigene Lebensqualität verbessern, sondern auch die des Nachbarn, der Kinder der nahen Grundschule oder der nicht mehr ganz so mobilen Seniorengruppe", so Tack. Dabei seien es vor allem kleinere Vorhaben, die zumeist im kommunalen Bereich große Wirkung entfalten. Das Umweltministerium hat im vergangenen Jahr die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Brandenburg e.V. (ANU) mit 225.452,80 Euro Lottomitteln gefördert, die dann vielen kleinen Projekten zu Gute kamen. mehr...

Verbraucherschutz: Neues Verbraucherjournal erschienen

Wie funktioniert das Schnellwarnsystem für die Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung? Hatte der Reaktorunfall in Fukushima radioaktive Auswirkungen auf Brandenburg? Welche Beratungsmöglichkeiten bietet die Verbraucherzentrale Brandenburg? Antworten auf diese und viele andere Fragen zu verbraucherpolitischen Themen, darüber hinaus interessante Zahlen und Fakten, bietet das aktuell erschienene Verbraucherjournal. Es informiert auf über 60 Seiten über die unterschiedlichen Aspekte des Verbraucherschutzes in Brandenburg. Themen wie die Sicherheit von Lebensmitteln und Produkten, der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung, die Verbraucherberatung und -bildung oder der Internethandel sind im Journal dargestellt. mehr...

Versicherungen: Bundesregierung lässt Kunden im Regen stehen

Die von der Bundesregierung geplanten Änderungen des Versicherungsaufsichts- und des Versicherungsvertragsgesetzes sind weiterhin Thema im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat. "Die bislang von der Bundesregierung vorgelegten Vorschläge sind unzureichend und führen nicht zu einem gerechten Interessenausgleich für Verbraucherinnen und Verbraucher", so Verbraucherschutzministerin Anita Tack. mehr...

Aus dem Bundestag

 

In jeder Sitzungswoche veröffentlicht die Brandenburger Landesgruppe einen Bundestagsreport mit aktuellen Beiträgen, Anfragen, Initiativen und Gesetzentwürfen.

Er wird in der Regel am Freitagabend einer Sitzungswoche aktualisiert. Die neueste Ausgabe gibt es hier.

Aus der Bundespartei

Mitgliederbrief von Katja Kipping und Bernd Riexinger

Die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger haben zum Spitzenteam für die Bundestagswahl 2013 einen Brief an alle Mitglieder geschrieben, der hier nachgelesen werden kann (PDF-Datei).

Telefonkonferenz des Geschäftsführenden Parteivorstandes

Der Geschäftsführende Parteivorstand hat sich am 28. Januar 2013 in einer Telefonkonferenz zu aktuellen Fragen ausgetauscht. Themen waren u.a. das Bundestagswahlprogramm, die Aufstellung der Landesliste in Baden-Württemberg, die Veranstaltung "Erinnern, um zu widerstehen", die Oberbürgermeisterwahl in Leipzig und der Parteiabend des Deutschen Städtetages. Die Sofortinformationen des Bundesgeschäftsführer sind hier zu finden.

Elgersburger Seminar: Unbekannte Traditionslinien der LINKEN

"Unbekannte Traditionslinien der LINKEN - die Zwischengruppen der Weimarer Republik", so lautet der Titel des ersten Elgersburger Seminares 2013 vom 1.-3. März 2013. Im Programm der LINKEN wird formuliert, dass auch linkssozialistische Bewegungen zu den Traditionslinien der LINKEN gehören. Politiker wie Wolfgang Abendroth, Willy Brandt und Max Seydewitz oder Gewerkschaftsführer wie Willy Bleicher, Otto Brenner und Leonhard Mahlein haben einen mehr oder weniger hohen Bekanntheitsgrad. Kaum jemand weiß aber, dass alle diese Persönlichkeiten in der Weimarer Republik Mitglieder der zwischen SPD und KPD stehenden Parteien SAPD und KPDO waren. Die Zwischengruppen wurden zwischen den großen Blöcken der Arbeiterbewegung zerrieben, obwohl ihre Analysen oft zutreffender waren, als die von SPD und KPD. Heute, nach dem Scheitern dieser Blöcke, lohnt es sich, sich stärker mit diesen abgebrochenen Traditionslinien zu beschäftigen. Weitere Infos gibt es hier (PDF-Datei).

Aus dem Europaparlament

Vorschau auf die kommende Plenarsitzung

 

In der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments vom 4. bis 7. Februar 2013 in Strasbourg geht es u.a. um die Vorbereitung auf den EU-Gipfel, den Geräuschpegel von PKW, den Kurdenkonflikt in der Türkei und die Außengrenzenfonds. Mehr Infos dazu sind im aktuellen plenarFOKUS zu finden.

Aus der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Bildungsprogramm im Februar

Das Angebot des Bildungsprogramms der Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg umfasst im Februar Veranstaltungen zum Bürgerkrieg in Syrien, zu den USA nach dem Beginn der zweiten Amtszeit Obamas, zu Griechenland und der Finanzkrise, zum Scheitern des Kapitalismus und zu Ralf-Günter Krolkiewicz, dem früheren Intendanten des Potsdamer Hans Otto Theaters. Download (PDF-Datei)

Kampagnen und Aktionen

Aufruf des Bündnisses "Cottbus Nazifrei!"

 

Am 15. Februar 2013 jährt sich der alliierte Luftangriff auf den Cottbuser Bahnhof und die dortigen Material- und Munitionstransporte – und er galt somit einem wichtigen Nachschubpunkt der Wehrmacht. Neonazis wollen dieses Datum wieder nutzen, um ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Cottbus ist das letzte verbliebene Aufmarschgebiet der Neonazis in Brandenburg. In anderen Städten konnten alle Aufmärsche durch zivilgesellschaftliches Engagement erfolgreich verhindert werden. Jetzt gilt es den braunen Straßenspuk in der Lausitz endgültig schachmatt zu setzen: 15. Februar 2013 ab 17:30 Uhr, Schillerpark Cottbus

Weitere Infos: www.cottbus-nazifrei.info

Umfairteilen-Unterschriftensammlung

 

Das Bündnis Umfairteilen – Reichtum besteuern wird auch 2013 Druck für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und die Erhebung einer einmaligen Vermögensabgabe machen. DIE LINKE ist weiter offizielle Unterstützerin. Geplant sind u.a. eine bundesweite Unterschriftenaktion und ein Aktionstag am 13. April 2013.

Bis zur Bundestagswahl sollen mehr als 100.000 Unterschriften gesammelt werden. Rund 15.000 Menschen haben den Aufruf bereits unterzeichnet haben. Den aktuellen Stand gibt es hier. Bitte sammelt auch in den Kreisverbänden aktiv Unterschriften, z.B. bei Infoständen und öffentlichen Veranstaltungen. Eine Kopiervorlage gibt es hier. Bitte die ausgefüllten Unterschriftenlisten nach Möglichkeit in die Bundesgeschäftsstelle schicken, damit wir diese gesammelt dem Bündnis übergeben können. Die Adresse lautet:

Bundesgeschäftsstelle DIE LINKE, Bereich Kampagnen und Parteientwicklung
Stichwort: Umfairteilen
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin

Termine

10. Februar 2013, 10:30 Uhr: Einweihung Thälmann-Gedenkstein, Seestraße 27, Ziegenhals (Königs Wusterhausen)

 

15. Februar 2013, 17 Uhr: Landesvorstandssitzung, Landesgeschäftsstelle, Potsdam

 

15. Februar 2013, 17:30 Uhr: Cottbus Nazifrei - Demonstration gegen eine Nazidemo in Cottbus, Schillerpark

 

16. Februar 2013, 10 Uhr: Gemeinsame Sitzung von Landesvorstand und Landesausschuss, Bürgerhaus am Schlaatz, Potsdam

 

20. Februar 2013, 18 Uhr: Diskussion mit dem Justizminister Volkmar Schöneburg über  Resozialisierung, Potsdam-West (genauer Ort wird noch bekannt gegeben)

 

2. März 2013, 11 Uhr: VertreterInnenversammlung zur Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahlen 2013, Kongresshotel Potsdam

 

3. März 2013, 9:30 Uhr: Starke und selbstbestimmte Kommunen, Aktivenkonferenz der Brandenburger DIE LINKE und des kommunalpolitischen forums Brandenburg, Kongresshotel Potsdam

 

Weitere Termine sind hier zu finden: www.dielinke-brandenburg.de

 

Und zum guten Schluss...

 

... geht der Vorhang wieder mehr in Brandenburg auf. Die Berlinale beginnt zwar am 7. Februar in Berlin, für gute Kinonachrichten aber sorgt Brandenburg schon jetzt: Das Kinosterben in der Mark ist offenbar gestoppt. Während zwischen 1996 und 2010 mehr als 30 Kinos dicht machten, musste 2012 lediglich ein märkisches Filmtheater, das Kino im Ziel in Hennigsdorf (Oberhavel), schließen. Damit sank die Anzahl der Spielstätten von 54 auf 53. Dafür stieg jedoch die Anzahl der Kinosäle: Waren es 2009 noch 133 Leinwände, standen den Cineasten im Jahr 2012 sogar 140 Projektionsflächen zur Verfügung. Auch die Kino-Besucherzahlen in Brandenburg sind im ersten Halbjahr 2012 um vier Prozent auf 1,3 Millionen im Vergleich zum Vorjahr geklettert.

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