21. August 2017 Lothar-Bisky-Haus

Montagskino im Lothar-Bisky-Haus

Was bedeutet antikapitalistischer Protest auf regionaler Ebene? Was treibt Menschen zu Veränderungen an, ihre Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen und zuweilen ihre Leben dabei zu riskieren? Darüber berichtet "Ohne Rast. Ohne Eile.", ein Dokumentarfilm der Filmgruppe Kameradistinnen, welcher am Montag, 21. August 2017, auf dem Hof des Lothar-Bisky-Hauses in der Alleestraße 3 in Potsdam gezeigt wird.

"Ohne Rast. Ohne Eile." erzählt vom erfolgreichen Widerstand indigener Gemeinden im Norden Argentiniens gegen Konzerne wie MONSANTO. Der Konflikt dreht sich um das Eigentum an dem kargen Land der Region Santiago del Estero, das seit Jahrhunderten als Gemeineigentum die indigenen Bauerngemeinden ernährt und ein begehrtes Spekulationsobjekt geworden ist – seit genmodifiziertes Saatgut und chemischer Dünger auch in dieser Region den großflächigen Anbau von Futter-Soja rentabel gemacht haben. Wieder einmal sollen die Indigenen weichen, Platz machen für die Interessen des Kapitals. Doch es geschieht das völlig Unerwartete: Die indigenen Gemeinden besiegen die übermächtigen Konzerne und vernetzen sich mit linken ländlichen und städtischen Gruppen in der ganzen Welt.

"Ohne Rast. Ohne Eile." erzählt eine Geschichte, die viele tausend Kilometer entfernt ist von den sozialpolitischen Kämpfen dieses Europas – und könnte diesen Kämpfen zugleich kaum näher sein!

Anschließend gibt es ein Filmgespräch mit unserer Spitzenkandidatin Kirsten Tackmann Mark Uriona von den Kameradistinnen. Der Beginn des Filmabends, bei dem es auch eine entsprechende Versorgung gibt, ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Montagskino im Lothar-Bisky-Haus

21. August, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
"Ohne Rast. Ohne Eile"

28. August 2017, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
"Im inneren Kreis"

4. September 2017, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
"Geh und sieh"

11. September 2017, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
"Der junge Karl Marx"