Kabinett stellt Weichen für Haushalt 2013/14,

die rot-rote Koalition plant trotz erheblichen Spardrucks in den nächsten beiden Jahren einen Zuwachs an Ausgaben für den Bildungsbereich. Außerdem sollen die Kommunen weiter entlastet werden. Darauf verständigte sich am Freitag Nachmittag das Kabinett auf einer Klausur zu den Haushalts-Eckwerten für den Doppelhaushalt für die Jahre 2013/14. Neben der Bildung bleiben auch die Bereiche Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Technologieförderung prioritär. Die Konzentration auf diese wichtigen Faktoren sichere dem Land Zukunftsfähigkeit. In diesen Bereichen sollen die Haushaltvolumina steigen. Des weiteren werden neue Einstellungskorridore, insbesondere in Lehrberufen, geschaffen.

Aktuelle Dokumente
Dienstag, 31.01.2012 Kerstin Kaiser

Wer Fachkräfte will, muss sie ausbilden und einstellen!

Zum Beschluss des Kabinetts zu den Eckwerten des Doppelhaushaltes 2013/2014 erklärt die Fraktionsvorsitzende:Mit den Eckwerten bleibt die ...

mehr 

Dienstag, 31.01.2012

Informationen zum Eckwertebeschluss für den Haushalt 2013/14

Mehr Geld für Schulen und Forschung Kabinett beschließt Eckwerte für DoppelhaushaltDie rot-rote Koalition will Bildung und Wissenschaft ...

mehr 

Dienstag, 31.01.2012

Landesfinanzen

mehr 

Vor dem Hintergrund des weltweiten Klimawandels und wissenschaftlicher Erkenntnisse über den unmittelbaren Zusammenhang zwischen weiter steigenden Treibhausgasemissionen und zunehmender globaler Erwärmung geht es für Brandenburg vor allem um mehr Konsequenz bei der notwendigen und möglichen Energiewende.

In Brandenburg gibt es einen Energiemix aus der traditionellen Braunkohleverstromung einerseits und erneuerbaren Energien, wie z. B. Windkraft, Biomasse, Solarwirtschaft und Geothermie andererseits. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Nutzung erneuerbarer Energien in den letzten Jahren deutlich stärker geworden ist, während die Stromgewinnung aus Braunkohle – vor allem für den Export – ihre Bedeutung behielt.

Auf dem Weg zu einem modernen Energiemix müssen und werden die erneuerbaren Energien vorherrschend sein. Verbunden mit der Erschließung aller Effizienzsteigerungs- und Einsparpotenziale sichern sie die künftige Stromversorgung, schonen das Klima und schaffen zudem neue zukunftssichere Arbeitsplätze. So können ländliche Räume neben der Nahrungsgüterproduktion auch mittels erneuerbarer Energien neue Perspektiven erhalten – der Anbau nachwachsender Rohstoffe verbessert die Ertragslage der Land- und Forstwirtschaft.

Auszug aus dem Landtagswahlprogramm 2009

Aktuelle Dokumente
Donnerstag, 09.02.2012 Redebeitrag: Thomas Domres

Brandenburgs Energiepolitik

(Es gilt das gesprochene Wort)Herr Präsident!Meine Damen und Herren!Am 10. Januar 2012 haben Wirtschafts- und Europaminister ...

mehr 

Dienstag, 31.01.2012 Redebeitrag: Carolin Steinmetzer-Mann

Brandenburgs Energiepolitik in der öffentlichen Diskussion

(Es gilt das gesprochene Wort) Herr Präsident!Meine Damen und Herren!Die Klimaveränderung – das sehen Sie alle in Ihren Wahlkreisen ...

mehr 

Dienstag, 31.01.2012 Verbände und Energiewirtschaft können ab heute Stellung nehmen

Entwurf für die „Energiestrategie 2030“ vorgelegt

Potsdam. Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers und Umweltministerin Anita Tack haben heute den Entwurf für die „Energiestrategie 2030“ ...

mehr 

Den Belastungen durch Fluglärm ist durch einen großräumigen passiven und aktiven Anwohnerschutz unter Einhaltung von Nachtflugverboten zu begegnen. Das trifft sowohl für den Flughafen BBI in Schönefeld mit allein ca. 120.000 davon Betroffenen wie für weitere Verkehrslandeplätze in Brandenburg zu. Eine attraktive Bahnanbindung an den BBI-Flughafenbahnhof ist schnellstmöglich zu realisieren, damit ca. 50 Prozent der Fluggäste mit der Bahn an- und abreisen können.
Durch attraktive Fernbahnverbindungen sind Kurzstreckenflugverkehre bis 600 km schrittweise abzulösen.

Auszug aus dem Landtagswahlprogramm 2009

Aktuelle Dokumente
Dienstag, 31.01.2012 Rede Kornelia Wehlan, Tagesordnungspunkt 6. Der Landtagssitzung am 26.01.2012

Lärmschutz muss Priorität haben

Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen!Die Debatte zum Tagesordnungspunkt, den umfassenden Lärmschutz der Anwohner am Flughafen Schönefeld ...

mehr 

Freitag, 22.10.2010

Deutsche Flugsicherung muss endlich Tempo machen!

Heute Nachmittag informiert das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Bürgermeister, Bezirksbürgermeister und Bürgerinitiativen über die ...

mehr 

Donnerstag, 14.10.2010

Daten auf den Tisch – Lärmschutz sichern

Im Zusammenhang mit der heutigen Aktuellen Stunde „ Flugrouten am BBI: Lärmschutzmuss Priorität haben“ hat die Koalition einen Entschließungsantrag ...

mehr 

Öffentliche Sicherheit entsteht nicht durch aktionistische Ausweitung polizeilicher Eingriffsbefugnisse und schon gar nicht durch radikalen Personalabbau sowie Schließung von Polizeiwachen. Um die öffentliche Sicherheit zu stärken, schlagen wir einen anderen Weg als den des bisherigen Innenministers vor. In einem ersten Schritt soll das unter seiner Federführung zustande gekommene Polizeigesetz von unabhängiger Seite überprüft werden.
Wir wollen eine stärkere Zusammenarbeit mit Berlin und eine zügige Angleichung des Polizeirechts beider Länder. Hierbei setzen wir uns für eine Form der Kennzeichnungspflicht für uniformierte Polizeibeamte im Einsatz ein, die eine individuelle Feststellung handelnder Polizistinnen und Polizisten sichert.
Wir setzen auf Kriminalprävention durch Sicherung des Sozialstaates. Wir setzen auf einen wirksamen Ausbau der kommunalen Kriminalitätsverhütung. Wir fordern einen Ausbau des Netzes der Revierpolizisten und die Präsenz einer bürgernahen Polizei. Große Bedeutung messen wir einer qualifizierten Aus- und Fortbildung der Polizei bei. Insgesamt brauchen wir ein modernes, leistungsorientiertes öffentliches Dienstrecht, das u.a. Arbeitszeitverlängerungen ausschließt. Wir setzen uns ein für eine schnelle Verfolgung von Straftaten und einen Strafvollzug, der zu einem straffreien Leben erzieht. Wir ergreifen die Initiative für ein brandenburgisches Resozialisierungsgesetz. Besonderen Stellenwert hat für uns die übergreifende und ursachenbezogene Bearbeitung der Jugendkriminalität.
Die zeitnahe Umsetzung des geltenden Rechts muss für alle gesichert sein. Dazu gehören für uns auch Gerichte in allen Landesteilen, die materiell und personell ausreichend ausgestattet sind.
Zur öffentlichen Sicherheit gehört auch ein effektiver landesweiter flächendeckender Brand und Katastrophenschutz. Dabei haben aus unserer Sicht die Freiwilligen Feuerwehren einen hohen Stellenwert. Dazu ist das Konzept der Stützpunktfeuerwehren weiterzuentwickeln und gesetzlich zu regeln.

Auszug aus dem Landtagswahlprogramm 2009

Aktuelle Dokumente
Donnerstag, 15.03.2012 von Dr. Andreas Bernig

Wie steht es mit der Öffentlichen Sicherheit im Land?

Die Frage der Öffentlichen - oder auch der Inneren Sicherheit spielt für die Bürgerinnen und Bürger eine herausragende Rolle, weil sie ihren Alltag ...

mehr 

Dienstag, 31.01.2012

Koalitionsfraktionen beschließen Änderungen beim Polizeigesetz - Handyortung und Kennzeichenfahndung verantwortlich einsetzen

Die Koalitionsfraktionen haben sich Nachgang der Anhörung im Innenausschuss zu den polizeilichen Einsatzmitteln der Handyortung und der automatischen ...

mehr 

Dienstag, 31.01.2012

Anfragen zum Gutachten zur Änderung des Polizeigesetzes

Präsident Fritsch:Wir kommen zu den regulären Anfragen. Die nächsten beiden Fragen befassen sich mit der Kennzeichenüberwachung/Kennzeichenfahndung. ...

mehr 

Der Ansatz der Linker selbstbestimmter Behindertenpolitik soll sein, Behindertenpolitik nicht auf eine reine Fachpolitik zu reduzieren, sondern sie als übergreifende und umfassende Querschnittsaufgabe zu verstehen. Behindertenpolitik heißt für uns u.a. „Eine Schule für Alle“, die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben, umfassende Barrierefreiheit, volle Teilhabe an Kultur Sport, Freizeit und auch in der Politik.
Das Land Brandenburg hat den ersten Schritt mit der Entwicklung eines Maßnahmepakets bereits getan. Nun heißt es, diesen gemeinsam mit den Menschen mit Behinderungen umzusetzen und fortzuschreiben. Hierzu ist auch das Engagement der Linken im Land Brandenburg mehr denn je gefordert.

Aktuelle Dokumente
Dienstag, 31.01.2012 Rede von Jürgen Maresch

Maßnahmeplan der Landesregierung zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention

Sehr geehrte Damen und Herren,Seit der Ratifizierung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung ...

mehr 

Alle Reformen werden aber nur funktionieren und zu guten Lebensbedingungen beitragen, wenn die finanziellen Grundlagen stimmen. Derzeit aber gehen die Verhältnisse immer weiter auseinander; Schwächen werden nicht mehr ausgeglichen, sondern verschärfen sich. So geht es nicht weiter. Eine nachhaltige auskömmliche Kommunalfinanzierung ist mit den gegenwärtigen Regelungen im Finanzausgleichsgesetz nicht gewährleistet. Deswegen muss der kommunale Finanzausgleich verändert werden. Unser Ziel besteht darin, dass der kommunale Anteil an den Einnahmen des Landes über die Verbundquote von 20 auf 22,5 Prozent erhöht, der Vorwegabzug von 50 Millionen Euro abgeschafft und Ausgleichsmechanismen zu Gunsten der finanzschwachen Gemeinden insbesondere in den ländlichen Gebieten z.B. durch einen demografischen Faktor, ausgestaltet werden. Damit es zu einer vernünftigen Neuregelung kommt, müssen die Kommunen selbst und auch der Landtag eine größere Rolle spielen. Deswegen wollen wir den im derzeitigen Finanzausgleichsgesetz vorgesehenen Beirat zu einer Gemeindefinanzkommission aufwerten. Zugleich muss sich das Land auf Bundesebene konsequent für eine Gemeindefinanzreform einsetzen, durch die der Anteil der Kommunen am öffentlichen Finanzaufkommen erhöht wird.

Auszug aus dem Landtagswahlprogramm 2009

Unser Ziel ist es, dass alle durch Arbeit ihren Lebensunterhalt sichern, sich durch Arbeit selbst verwirklichen und durch Arbeit am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Vergegenwärtigen wir uns allerdings die ernsten, langwierigen Probleme in unserem Land – etwa die verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit oder die seit langem hohe Zahl älterer Arbeitsloser über 50 Jahre –, dann wird deutlich, dass Vollbeschäftigung in Brandenburg auf herkömmliche Weise in absehbarer Zeit nicht zu erreichen ist.
Aber: Wir können dennoch vielen Erwerbslosen, insbesondere den Langzeitarbeitslosen, eine berufliche Perspektive schaffen – und zwar in öffentlich geförderter Beschäftigung. Wir setzen nicht auf perspektivlose Ein-Euro-Jobs oder Billig-Bürgerarbeit. Ein solcher öffentlich geförderter Beschäftigungssektor (ÖBS) organisiert sinnvolle und gesellschaftlich notwendige Arbeit, die weder von privaten Unternehmen noch von der öffentlichen Verwaltung bereitgestellt wird. Damit ist der ÖBS zwischen Markt und Staat angesiedelt und soll Arbeitslosen neue berufliche Perspektiven und sozialversicherungspflichtige sowie Existenz sichernde Arbeitsverhältnisse eröffnen. Gleichzeitig wird darüber sinnvolle Arbeit verrichtet, die Ausgrenzung verhindert und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Finanziert werden sollen die Beschäftigungsverhältnisse mit den Mitteln, die derzeit für Arbeitslosigkeit verwandt werden, also das Arbeitslosengeld II, die Wohnungskosten, die Sozialversicherungsbeiträge und die Aufwandsentschädigung bei einem Ein-Euro-Job . Diese Summe wollen wir mit Landesmitteln sowie Geldern aus dem europäischen Sozialfonds aufstocken, damit die Beschäftigten im ÖBS mindestens 1400 Euro brutto im Monat erhalten. Solange der Bund nicht bereit ist, diese Form der Finanzierung zuzulassen, nutzen wir die verfügbaren arbeitsmarktpolitischen Instrumente und schaffen damit bis zu 15000 Stellen.
Die Betreuung Arbeitsloser in zwei Rechtskreisen (SGB II und SGB III) ist unbefriedigend. Durch eine Zusammenführung muss gewährleistet werden, dass Arbeitsuchende gleichberechtigt betreut und gefördert werden. Die Regionalisierung von Arbeitspolitik muss dieses Ziel unterstützen und zur Erzeugung zusätzlicher Beschäftigungseffekte beitragen.

Auszug aus dem Landtagswahlprogramm 2009

Die Brandenburger Hochschulen und das Land haben seit der Wende eine beachtliche Aufbauleistung vollbracht. Spitzenleistungen in einigen Bereichen von Forschung und Lehre sind Teil von erfolgreichen Kompetenzfeldern in Brandenburg und tragen somit zur Sicherung der Zukunft unseres Landes bei. In vielen Bereichen, etwa der Betreuungsrelation oder den Ausgaben pro Studierenden, ist Brandenburg aber schlecht aufgestellt. Die rasante Entwicklung in Wissenschaft und Gesellschaft erfordert ungeheure Anstrengungen für eine kontinuierliche Modernisierung der Hochschullandschaft, damit wir in diesem Bereich Schritt halten können: Brandenburg muss zu einem sozialen und modernen Hochschulland werden.
Um dies zu erreichen, muss in der Hochschulpolitik umgesteuert und von der SPD/CDU-Koalition abgelehnte Impulse aufgegriffen werden. Vor allem in fünf zentralen Bereichen gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf.

Auszug aus dem Landtagswahlprogramm 2009

Aktuelle Dokumente:
Mittwoch, 28.03.2012 Landtagsfraktion DIE LINKE

Position der Landtagsfraktion zur Gründung einer Lausitzuniversität

Anfang der 90er Jahre wurde bewusst die Gründung zweier Hochschulen in der Lausitz beschlossen. Dabei war es politischer Wille, in Brandenburg eine technische ...

mehr 

Dienstag, 27.03.2012 Peer Jürgens

Veränderung der Hochschullandschaft in der Lausitz

Rede des hochschulpolitischen Sprechers der Landtagsfraktion zur Gründung einer Lausitzuniversität: Herr Präsident! Meine Damen und Herren! ...

mehr 

Dienstag, 27.03.2012 Andre Groß

Gründung einer Lausitzuniversität

Rede des Studenten Andre Groß vor der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung zur Gründung einer Lausitzuniversität: Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

mehr 

Nasse Keller, überflutete Felder, Ernteausfälle – seit dem Binnenhochwasser 2010 steht das Oderbruch immer wieder im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Ist die Landesregierung Schuld an der Situation?

Anita Tack: Das Oderbruch ist als größter eingedeichter Flusspolder Deutschlands durch besonders sensible wasserwirtschaftliche Verhältnisse gekennzeichnet. Es  liegt über einen Meter unter dem Mittelwasserspiegel der regulierten Stromoder. Niederschlagswasser, Drängewasser aus der Oder und Abflüsse von den angrenzenden Hochflächen laufen im Oderbruch zusammen und müssen über Schöpfwerke und das Gewässernetz abgeführt werden. Im Sommer 2010 und den darauffolgenden Monaten trafen mehrere ungünstige Bedingungen aufeinander. Anhaltende Niederschläge und gleichzeitiges Oderhochwasser überstiegen die Leistungsfähigkeit der Gewässer und Anlagen. Die Landesregierung hat sofort reagiert.

Aktuelle Dokumente:
Donnerstag, 09.02.2012 Interview mit Ministerin Anita Tack

Weitere Schritte für zukunftsorientierte Sicherung des Oderbruchs

Nasse Keller, überflutete Felder, Ernteausfälle – seit dem Binnenhochwasser 2010 steht das Oderbruch immer wieder im Mittelpunkt des öffentlichen ...

mehr 

Donnerstag, 09.02.2012 von Dr. Dietmar Barkusky

Damit das Oderbruch Heimat bleibt!

Das Oderbruch ist eine seit über 300 Jahren geprägte Kulturlandschaft. Die Menschen in diesem Landstrich leben gern dort, auch im Wissen, dass mögliche ...

mehr 

Donnerstag, 09.02.2012

Oderbruch

mehr