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25. Februar 2010

Brandenburg braucht Strategie zur nachhaltigen Unterstützung von Mittelstand und Handwerk

Zum Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen Brandenburg: „Europäische Unternehmerregion 2011 – Innovation und Kreativität im Mittelstand nachhaltig unterstützen!“ erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher Thomas Domres:

Der durch den Ausschuss der Regionen verliehene Preis „Europäische Unternehmerregion 2011“ ist ein guter Ausgangspunkt für die weitere Stärkung von kleinen und mittelständischen Brandenburger Unternehmen.

Statt kurzatmiger PR-Kampagnen ala CDU, fordert die LINKE gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner eine nachhaltige Strategie für den Mittelstand.

Schwerpunkte sollen dabei sein:

·       Die speziellen Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen einschließlich des Handwerks unter dem europäischen Motto „Think small first“ (Vorfahrt für KMU), einschließlich des Zugangs zum Kapitalmarkt zu berücksichtigen.

·       Fachkräftesicherung und Förderung von Gründungen müssen weiterhin ein wesentliches Element der Wirtschaftsförderung in Brandenburg sein.

·       Stärkere Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen durch Beratung, Vernetzung und finanzielle Förderung.

·       Die Förderung von Innovationen sollte durch die Weiterentwicklung der gemeinsamen Innovationsstrategie mit Berlin erfolgen.

·       Der Technologietransfers im Rahmen der Branchentransferstellen sollte ausgebaut werden, ebenso Technologie- und Gründerzentren und das Technologietransfer-Netzwerk „iq brandenburg“. Außerdem sollten es weitere Innovationsassistenten und Innovationsgutscheine für KMU und das Handwerk geben.

·       Unterstützung der brandenburgischen KMU bei der ökologischen Modernisierung.

·       Die Stärkung des Unternehmertums und der Gründungsmotivation über bestehende Strukturen.