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Foto: Olaf Krostitz
Katharina Slanina
Katharina Slanina

Pressemitteilung

Endlich Soforthilfen für Arme!

Gemeinsam sind heute der Paritätische, die Volkssolidarität, ver.di und weitere Vereine und Verbände mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit gegangen, der finanzielle Soforthilfen für Arme fordert. DIE LINKE. Brandenburg steht hinter den Forderungen, erklärt die Co-Landesvorsitzende Katharina Slanina:

"Solidarität muss in der Krise gerade die finanziell Schwächsten in der Gesellschaft in den Blick nehmen. Die Hartz IV-Regelsätze reichen schon unter normalen Umständen nicht zum Leben aus. Die zuletzt erfolgte Erhöhung um 14 Euro war weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein. In der Pandemie sind die Lebenshaltungskosten in vielen Bereichen massiv angestiegen. Auch die aktuelle Pflicht zum Tragen medizinischer Masken ist im Regelsatz nicht abgebildet. Berlin und Thüringen gehen hier voran und geben zumindest die Masken kostenlos an Bedürftige aus. Dabei allein kann es aber nicht bleiben.

Zu Recht fordern die Verbände eine bedarfsgerechte Anhebung des Regelsatzes auf mindestens 600 Euro und einen Zuschlag für die Dauer der Pandemie von 100 Euro. Diese Maßnahmen müssen jetzt umgesetzt werden. Auch Kinder in benachteiligten Familien müssen endlich mit den nötigen Lernmitteln für den Distanzunterricht ausgestattet werden, einschließlich der erforderlichen Endgeräte. Die Nachteile, die ihnen jetzt durch mangelnde Teilhabe entstehen, wirken dauerhaft nach. Das gilt es zu verhindern!

Neben dem richtigen und notwendigen Schutz der Wirtschaft müssen endlich die Menschen in den Fokus genommen werden. Deshalb unterstützen wir den erneuten Vorstoß der Sozialverbände."

 

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