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Das Bündnis "Potsdam bekennt Farbe" protestiert gegen den geplanten NPD-Aufmarsch
Eine Gruppe Drmonstranten steht hinter einem Transparent mit der Aufschrift "Bündnis Potsdam! bekennt Farbe"

DIE LINKE. Potsdam

Großer Erfolg für Potsdam – Bürgergesellschaft verhindert NPD-Marsch durch die Landeshauptstadt

Christian Görke und Bettina Fortunato beim Protest gegen den NPD-Marsch
Christian Görke und Bettina Fortunato auf der Kundgebung
Thomas Domres, Christian Görke und Andrea Johlige beim Protest gegen den NPD-Marsch
Thomas Domres, Christian Görke und Andrea Johlige auf der Kundgebung, Christian Görke hält ein Schaumstoff-Sitzkissen mit der Aufschrift "Wenn's mal wieder ungemütlich wird... DIE LINKE"
Bunter Protest rund um den Potsdamer Hauptbahnhof
Menschenmenge mit Luftballons und Schildern
Harald Petzold beim Protest gegen den NPD-Marsch
Harald Petzold legt den Arm um eine Frau, beide schauen in die Kamera
Anita Tack beim Protest gegen den NPD-Marsch
Anita Tack im Gespräch mit einem Mann und einer Frau
Das Bündnis "Potsdam bekennt Farbe" ließ 169 Luftballons für die Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit 1990 steigen
Bunte Luftballons steigen in den blauen Himmel
Hans-Jürgen Scharfenberg im Interview
Hans-Jürgen Scharfenberg wird von einem Kamerateam interviewt
Transparent der LINKEN Brandenburg am Rande der Proteste

NPD-Aufmarsch in Potsdam blockiert! 3.000 gegen 80 NPDler, die nach 5 Stunden (!) unverrichteter Dinge wieder nach Hause geleitet wurden! Damit hat Potsdam am 15. September 2012 erneut gezeigt, dass es eine weltoffene und tolerante Stadt ist, in der die Nazis nicht geduldet sind. Mit einem bunten, friedlichen und kreativen Protest haben die Bürgerinnen und Bürger erneut bewiesen, dass sie die menschenverachtende Ideologie und die dumpfen Parolen der Nazis ablehnen.

Der NPD ist es zum zweiten Mal innerhalb von 40 Tagen nicht gelungen, einen Marsch durch die Landeshauptstadt Potsdam zu veranstalten. Das ist der Verdienst von 3.000 Potsdamerinnen und Potsdamern, die durch den Besuch des Toleranzfestes und der Teilnahme an vier Gegendemonstrationen deutlich gemacht haben, dass die Rechtsextremen keinen weiteren Fuß in Potsdam setzen können.

Die NPD verharrte von 11 Uhr an am südlichen Ausgang des Hauptbahnhofes und musste ihr Vorhaben, durch die Landeshauptstadt zu laufen, um 15.44 Uhr aufgeben. Das zeigt, dass die Zivilgesellschaft mit einem kraftvollen Auftritt solche Veranstaltungen verhindern kann. Wir müssen deutlich machen, dass Nazis in unseren Städten und Gemeinden nicht erwünscht sind.

Mit einem bunten Programm, Musik und Information begann das 5. Fest für Toleranz. Oberbürgermeister Jann Jakobs begrüßte die Gäste. Anschließend ließen die Veranstalter vom Bündnis "Potsdam bekennt Farbe" 169 Luftballons für die Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit 1990 in den Himmel steigen. Die Gegendemonstrationen auf der Langen Brücke, am Brauhausberg, auf der Heinrich-Mann-Allee und der Friedrich-Engels-Straße verhinderten, dass die NPD ihren Ankunftsort am Hauptbahnhof verlassen konnten.