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Foto: Olaf Krostitz
Katharina Slanina
Katharina Slanina

Pressemitteilung

Arbeitnehmer*innen in allen Bereichen schützen

Die Eindämmungsverordnung konzentriert sich aktuell auf Kontakte in der Öffentlichkeit und die Wirtschaftsbereiche mit "Publikumsverkehr". Der Schutz von Arbeitnehmer*innen auch in anderen Bereichen muss dringend ausgeweitet werden, fordert die Co-Landesvorsitzende der LINKEN, Katharina Slanina:

Zu Recht richtet sich das Hauptaugenmerk der bisherigen Schutzmaßnahmen auf die Bereiche Medizin, Pflege und Einzelhandel. "Das genügt aber nicht. Schutzmaßnahmen und Eindämmungsregeln müssen in allen Arbeitsumgebungen realisiert werden, auch für jene Arbeitnehmer*innen, die nicht direkt mit Publikum in Kontakt sind. Für die Beschäftigten in der Produktion und den Lieferketten müssen sichere Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Das ist eine echte Fehlstelle in den aktuellen Regelungen!", sagte Slanina mit Blick auf die Eindämmungsverordnung des Landes.

"Dass die Schutzausrüstung nicht einmal für die Beschäftigten in Gesundheit und Pflege ausreicht, ist schlimm genug. Umso wichtiger ist es, Schutz- und Hygienemaßnahmen auch in den nachgeordneten Bereichen verbindlich zu regeln. In der Lebensmittelproduktion herrschen strenge Vorgaben, in Versand und Logistik waren sie bisher nicht erforderlich – müssen aber dringend umgesetzt werden, um Lieferketten nicht zu gefährden. Die Landesregierung muss hier schnell nachsteuern!"

DIE LINKE wird sich dafür einsetzen, dass die Arbeitnehmer*innen in den noch arbeitenden Unternehmen zügig besser geschützt werden.