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Christian Mang
Women in Exile zusammen mit Caren Lay (ganz links) und Katja Kipping (ganz rechts) bei der Verleihung des Clara-Zetkin-Frauenpreises 2014 (Foto: Christian Mang / DIE LINKE)
Caren Lay und Katja Kipping stehen neben einer Gruppe Frauen auf einer Bühne

LAG Queer

Clara-Zetkin-Preis 2014 geht an Brandenburger Initiative

DIE LINKE lobte anlässlich des Frauentages 2014 zum vierten Mal den Clara-Zetkin-Preis aus. Mit dem Preis, der nach der Sozialistin und Feministin Clara Zetkin benannt ist, werden herausragende Leistungen von Frauen in Politik und Gesellschaft gewürdigt.

Philipp Bertram, Landessprecher der LAG DIE LINKE. Queer Berlin-Brandenburg, der die Landesarbeitsgemeinschaft repräsentierte, lobte die Veranstaltung: "Der Kampf für Frauenrechte ist eine gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit und die Nominierungen verdeutlichten diesen Anspruch. Ich freue mich auch, dass während der Preisverleihung im Rahmen des Frauen*kampftages 2014 mit Bestimmtheit auf die Rechte von Trans*- und Intersexuellen eingegangen wurde und diese somit zu einem Teil der Bewegung geworden sind."

Nominiert waren das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, der Verein Pinkstinks, das Missy Magazine, der Mikroblog @femInsist, das Döbelner Frauenzentrum Regenbogen e. V., der Hamburger Verein Kemenate Frauen Wohnen und die Initiative Women in Exile. Parteivorsitzende Katja Kipping sagte: "Ich muss zugeben, dass ich froh war, nicht die schwere Aufgabe der Jury schultern zu müssen, aus den Vorschlägen vieler beeindruckender Projekte auswählen zu müssen. […] Auch heute gibt es viel zu berichten über notwendige Kämpfe weltweit, zum Beispiel wenn es um reproduktive Rechte und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung geht."

Den Clara-Zetkin-Preis 2014 erhielt Women in Exile, eine Initiative von Flüchtlingsfrauen im Bundesland Brandenburg, die sich 2002 zusammengefunden haben, um für ihre Rechte zu kämpfen. Der gemeinnützige Verein Women in Exile e. V. wurde 2011 in Potsdam gegründet. Den Clara-Zetkin-Sonderpreis 2014 erhielt Inge Hannemann aus Hamburg, die sich für Empfängerinnen und Empfänger von ALGII-Leistungen einsetzt und dadurch von ihrem Arbeitgeber, der Agentur für Arbeit, beurlaubt wurde.

Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Nominierten!