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Aktuelles aus dem Landesverband

Foto: Magda Albrecht
Am 23. April 2022 besuchte die LAG Queer die Gedenkstätte Ravensbrück
Besucherzentrum der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

LAG Queer

Langer Kampf um Anerkennung – Gedenken an lesbische NS-Opfer in Ravensbrück

Foto: Magda Albrecht
Sophie Krüger bei ihrem Vortrag über Formen queeren Gedenkens am 23. April 2022 in Ravensbrück
Sophie Krüger steht vor einer Wand, an der eine PowerPoint-Präsentation zu sehen ist
Foto: Magda Albrecht
Die LAG Queer bei dem Vortrag von Sophie Krüger am 23. April 2022 in Ravensbrück
Die sitzen in einem Raum mit Tischen, die in einer U-Form angeordnet sind
Foto: Magda Albrecht
Rundgang mit Sophie Krüger am 23. April 2022 in Ravensbrück
Die Teilnehmer und Sophie Krüger stehen vor einer Gedenktafel im Freien
Foto: Magda Albrecht
Gedenktafel für die Frauen, die sexuelle Zwangsarbeit leisten mussten, in Ravensbrück
Gedenktafel mit der Inschrift "Zur Erinnerung an die Frauen, die Sex-Zwangsarbeit leisteten."
Foto: Magda Albrecht

Anlässlich des Tages zur lesbischen Sichtbarkeit (26. April 2022) sowie des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Ravensbrück durch die Rote Armee (30. April 1945) hat die Landesarbeitsgemeinschaft Queer Berlin-Brandenburg vergangenes Wochenende mit vielen Interessierten die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Fürstenberg/Havel besucht.

Das ehemalige KZ war das größte Frauenkonzentrationslager auf sogenanntem deutschem Gebiet. Die nach Ravensbrück Deportierten stammten aus über 30 Ländern, unter ihnen Jüdinnen_Juden, Sinti*zze und Rom*nja, Menschen, die als "Asoziale" stigmatisiert wurden und auch Lesben/qender-nonkonforme Frauen.

Sophie Krüger von der Lagergemeinschaft Ravensbrück und Freundeskreis e. V. hielt einen lehrreichen Vortrag über die Verfolgungsgeschichte von Lesben sowie den langen feministischen Kampf für eine Gedenkkugel für die ermordeten und verfolgten Lesben im ehemaligen KZ Ravensbrück – ein Kampf, der eine Leerstelle in der gesamtgesellschaftlichen, aber auch der queeren Erinnerungskultur sichtbar gemacht hat und sehr kontrovers geführt wurde.

Nach jahrzehntelangen Forderungen und Kämpfen von Initiativen wie der Gedenkkugel (leider auch mit Widerstand z. B. seitens einiger schwuler Akteure) haben die Leitung der Gedenkstätte Ravensbrück und der Vorstand der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im vergangenen Jahr endlich dem Antrag für eine Gedenkkugel zugestimmt.

Am 1. Mai 2022 sollte diese nun verlegt werden. Da sie leider bei der Herstellung zerbrochen ist, wird vorübergehend eine Gedenkscheibe angebracht, auf der stehen wird: "In Gedenken aller lesbischer Frauen und Mädchen im Frauen-KZ Ravensbrück und Uckermark. Sie wurden verfolgt, inhaftiert, auch ermordet. Ihr seid nicht vergessen."

Vielen Dank an die Initiative Gedenkkugel für die ermordeten lesbischen Frauen im Frauen-KZ Ravensbrück (und den zahlreichen Akteur*innen, die sich seit Jahrzehnten für die Gedenkkugel eingesetzt haben), an Sophie Krüger für den tollen Vortrag, sowie den Mitarbeitenden der Gedenkstätte Ravensbrück für die technische und logistische Unterstützung.

Magda Albrecht
Co-Sprecherin Landesarbeitsgemeinschaft Queer Berlin-Brandenburg

 


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