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Pressemitteilung

Die Umsetzung des Gleichstellungsgrundsatzes muss folgen

Die Staatssekretärin im Brandenburger Kulturministerin, Dr. Ulrike Gutheil, hat heute – stellvertretend für die Landesregierung – die Urkunde über die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts für das Land Brandenburg an den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg überreicht. Dazu erklärt die Spitzenkandidatin der Brandenburger LINKEN für die Landtagswahl 2019, Kathrin Dannenberg:

"Dass Menschen sich nicht über die Zugehörigkeit zu einer Religion definieren, sondern sich säkular orientieren und Menschenrechte, Menschlichkeit und Vernunft als Grundlage ihrer Weltsicht betrachten, hat in Deutschland lange Traditionen. An sie haben gerade auch die seit 1989 auf dem Territorium des heutigen Landes Brandenburg begründeten freidenkerischen Regionalverbände angeknüpft, die heute zum Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg gehören.

Die Brandenburger Mitglieder des Humanistischen Verbandes leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gestaltung unseres Landes, der nunmehr mit der Verleihung der Körperschaftsrechte staatlicherseits anerkannt wurde. Die Angebote sind vielfältig, die für Kinder und Jugendliche sind dabei eine wichtige Säule. Die vom Verband organisierten Jugendfeiern erfreuen sich großer Beliebtheit; 2019 nahmen in Brandenburg über 4.000 Schülerinnen und Schüler daran teil. 2.239 Kinder und Jugendliche besuchen gegenwärtig in Brandenburg den vom Verband getragenen Weltanschauungsunterricht. Im Mädchentreff Teltow gibt es seit über 25 Jahren für Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, Freizeit mit anderen zu verbringen, sich auszuprobieren und Verantwortung einzuüben und einfach Spaß zu haben. Vielen Dank für diese Arbeit!

Für uns LINKE ist die Gleichstellung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften nicht nur wichtiger Grundsatz unserer Landesverfassung, sondern unverzichtbar in unserer pluralistischen Gesellschaft. Heute mehr denn je!"

 


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