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Pressemitteilungen

Foto A. Mayer: Ben Gross Photography; Foto K. Slanina: Olaf Krostitz
Anja Mayer, Katharina Slanina
Anja Mayer, Katharina Slanina

Pressemitteilung

Klare Regeln statt Chaos!

Auch in Brandenburg soll der Kitabetrieb schrittweise wieder aufgenommen werden. Dazu erklären die Landesvorsitzenden der LINKEN Brandenburg, Anja Mayer und Katharina Slanina:

"Die Eltern in Brandenburg brauchen für sich und ihre Kinder klare und vor allem planbare Perspektiven. Dem wird die Planung der Landesregierung nicht gerecht. Schon jetzt sind wir damit konfrontiert, dass die Platz- und Personalkapazitäten nicht für alle ausreichen, die einen Anspruch auf Notbetreuung haben. Einen Maßstab für Träger und Kommunen, die im Konfliktfall entscheiden müssen, gibt es aber nicht", kritisiert Katharina Slanina.

"Hygiene- und Abstandsregeln sollen gewahrt werden. Das ist auch richtig so – im Kitabetrieb aber schon mit wenigen Kindern nur sehr schwierig realisierbar. Für einen sicheren Betrieb braucht es deshalb auch in den Kitas kontinuierliche Testungen und wirksame Schutzvorkehrungen – für Kinder und Erzieher*innen. Bei einem Ausbruch muss schnell und einrichtungsspezifisch reagiert werden können, das ist elementare Voraussetzung für einen sicheren Kita-Betrieb", meint Anja Mayer.

"Es ist klar, dass wir noch über einen länger andauernden Zeitraum mit erheblichen Einschränkungen werden leben müssen. Auch wenn die Voraussetzungen und Platzkapazitäten örtlich unterschiedlich sind: Die Landesregierung muss eine klares Betreuungsmodell vorgeben. Der jetzt präsentierte Mix unterschiedlichster Optionen von Schichtbetreuung über tageweise Betreuung bis hin zu Betreuungskontingenten verunsichert Eltern und Einrichtungen gleichermaßen. Wir brauchen klare Regeln und deren verbindliche Umsetzung!", fordert Slanina.

"Da eine schnelle Rückkehr in die Regelbetreuung nicht realistisch ist, muss sich die Landesregierung auch gegenüber dem Bund dafür stark machen, dass es eine Kompensation für die Einkommensausfälle bei den Familien gibt, die ihre Kinder zu Hause betreuen – und zwar so lange, wie die Einschränkungen andauern", ergänzt Mayer.

 

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