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Kohl redet Kohl

Zu den Äußerungen des IHK-Hauptgeschäftsführers René Kohl zur Unausweichlichkeit des Bombodroms erklärt der Vorsitzende des Landesverbandes der LINKEN Thomas Nord:

Nachdem zuletzt die IHK Berlin mit zweifelhaften Äußerungen auf sich aufmerksam machte, lässt nun auch der Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam Zweifel daran aufkommen, ob er die Interessen der Mehrheit seiner Mitglieder noch vertritt.

Rene Kohl redet sich ungefragt um Kopf und Kragen. Man kann zu den Erfolgsaussichten der Durchsetzung der militärischen Interessen gegen die Mehrheitsinteressen der Bevölkerung unterschiedlicher Meinung sein. Was aber gar nicht geht ist, als Hauptgeschäftsführer der IHK gegen die Interessen der Mitgliedschaft zu handeln, die mit ihren Zwangsbeiträgen seinen Lebensunterhalt finanzieren. Davon abgesehen zeugen seine Worte von erschreckender Unwissenheit in einer gerade für die kleinen und mittelständischen Unternehmen der betroffenen Region existenziellen Frage. Das Handeln der Bundesministerien für Verteidigung und Wirtschaft als professionell und unaufhaltsam zu bezeichnen, ist angesichts der endlosen Zahl an juristischen Niederlagen in den vergangenen 15 Jahren schlicht absurd und ist ungefähr so professionell wie das Handeln von René Kohl selber. Die Bürgerinitiative Freie Heide, Freier Himmel und Pro Heide zeigen, wie man professionell die Interessen der vor Ort lebenden Menschen vertreten kann. Im Interesse Brandenburgs wäre es zu wünschen, dass auch führende Repräsentanten der IHK irgendwann mal zu einer annähernden Professionalität bei der Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder finden würden.


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