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Pressemitteilungen

Anja Mayer und Carsten Preuß unterstützten den Warnstreik bei Asklepios am 19. Mai 2021 in Teupitz (Foto: DIE LINKE. Dahme-Spreewald)
Mehrere Menschen mit Warnwesten und Mund-Nase-Bedeckung, die Fahnen mit Verdi-Logo tragen

Pressemitteilung

TVöD-Angleichung jetzt: LINKE unterstützt Forderungen der Asklepios-Beschäftigten

Anja Mayer und Carsten Preuß unterstützten den Warnstreik bei Asklepios am 19. Mai 2021 in Teupitz (Foto: DIE LINKE. Dahme-Spreewald)
Mehrere Menschen mit Warnwesten und Mund-Nase-Bedeckung, die Fahnen mit Verdi-Logo tragen

Mit Warnstreiks unter anderem in Lübben und Teupitz verliehen die Beschäftigten der Asklepios-Kliniken heute ihrer Forderung nach einer Angleichung des Haustarifs an den TVöD Nachdruck. Anja Mayer, Co-Landesvorsitzende der Brandenburger LINKEN, und Carsten Preuß, Direktkandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis 62, unterstützten die Beschäftigten vor Ort:

"Es genügt eben nicht, den Beschäftigten in der Pflege jeden Tag Systemrelevanz verbal zu bescheinigen. Das muss sich auch in der Bezahlung niederschlagen. Die Differenz zwischen Haustarif und TVöD liegt hier je nach Entgeltstufe zwischen 370 und 470 Euro. Das ist ehrlich gesagt beschämend und ein Armutszeugnis für Asklepios als Arbeitgeber! Das bisher vorliegende Arbeitgeber-Angebot sieht lediglich Erhöhungen zwischen 110 und 120 Euro vor. So verhöhnt man Beschäftigte und vertreibt sie letztlich aus dem Beruf. Eine Angleichung an den TVöD und zwar jetzt – das wäre das Gebot der Stunde!", empörte sich Anja Mayer.

"Während der Pandemie hat Asklepios u. a. am Standort Lübben Mitarbeiter*innen entlassen und eine Abteilung geschlossen. Das zeigt, dass hier offenbar Profite und eben nicht das Wohl von Patient*innen und Mitarbeitenden im Mittelpunkt stehen. Statt Pflegekräfte in Existenzängste zu versetzen, müssen ihre Leistungen in der Pandemie gewürdigt werden. Die ver.di-Forderung nach einer Corona-Sonderzahlung von 1.500 Euro ist deshalb völlig gerechtfertigt – insbesondere bei einem Konzern, der in der Krise Gewinne auf dem Rücken der Beschäftigten erwirtschaftet", so Carsten Preuß.

"Auch diese Tarifauseinandersetzung mit einem privaten Arbeitgeber zeigt einmal mehr: es braucht einen Systemwechsel im Gesundheitswesen! Die gesundheitliche Versorgung und das Krankenhaussystem müssen der Marktlogik entzogen werden und gehören in die öffentliche Hand! Auch die Landesregierung sollte die Kommunen stärken, damit sie diese Aufgaben schultern können und mit einem Landeskrankenhausverbund entsprechende Strukturen schaffen!", sagte Mayer abschließend.

 

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