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Mehr Gehalt für die Pflege. Und Krankenhäuser in öffentliche Hand!

Pressemitteilung

Mehr Gehalt für die Pflege und Krankenhäuser in öffentliche Hand!

Das Klatschen von den Balkonen ist verhallt, die Probleme im Gesundheitssystem bleiben. Anlässlich der heutigen Gesundheitsministerkonferenz demonstrierte die Brandenburger LINKE vor dem Lothar-Bisky-Haus in Potsdam für mehr Solidarität mit den Beschäftigten.

"In der Corona-Krise gab es viele warme Worte für die Beschäftigten in der Pflege und Ankündigungen, denen kaum Taten folgten. Bis heute gibt es keine Corona-Prämie für die Beschäftigten in den Krankenhäusern, keine substanziellen Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen und keine angemessene Bezahlung. Das ist beschämend!", betonte Anja Mayer, Co-Landesvorsitzende der LINKEN in Brandenburg. "Wir sind den Menschen, die mit großem persönlichem Einsatz in Deutschland das Schlimmste bisher verhindert haben, mehr schuldig als warme Worte! In den laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst haben die Arbeitgeber in Bund, Ländern und Kommunen die Chance zu beweisen, dass sie verstanden haben, was 'Systemrelevanz' heißt!", so Mayer weiter.

"Die Krise hat es uns deutlich vor Augen geführt: Der Markt ist ein untaugliches Mittel zur Organisation unseres Gesundheitswesens. Das Wohl der Patient*innen gehört in den Mittelpunkt! Deswegen gibt es aus unserer Sicht nur eine Schlussfolgerung: Krankenhäuser gehören in öffentliche Hand und öffentliche Verantwortung. Nur so können wir sicherstellen, dass sie dem Allgemeinwohl dienen und nicht den Profitinteressen Einzelner! Wir fordern die Gesundheitsminister der Länder auf, endlich einen konsequenten Systemumbau einzuleiten!", sagte Ronny Kretschmer, gesundheitspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion und Mitglied des Landesvorstandes.

Die laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst wird DIE LINKE auch weiter solidarisch begleiten.

 

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