Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Reiseland Brandenburg

Brandenburg ist ein attraktives Reiseland, das zeigen sowohl die Übernachtungszahlen als auch die Zahlen der Tagesausflügler. Dafür hat rot-rot einiges getan: Die Tourismusentwicklung wurde mit der Landestourismuskonzeption 2011 - 2015 verstärkt darauf ausgerichtet, die Inwertsetzung der mit hohem Aufwand etablierten leistungsfähigen und modernen Infrastruktur weiter voranzutreiben und die so geschaffenen Wertschöpfungspotenziale durch innovative und marktorientierte Produktentwicklung in vollem Umfang zu nutzen. Die Bearbeitung branchenübergreifender Themen und Herausforderungen wie Fachkräftebedarf, Mobilität und Klimawandel soll vor dem Hintergrund der besonderen Anforderungen und Potenziale des Tourismus zukünftig durch ein verstärkt marktspezifisches Vorgehen untersetzt werden. In Sachen Qualität und Barrierefreiheit haben wir Brandenburg zu den Marktführern in Deutschland ausgebaut. Darüber hinaus haben wir das bisher bundesweit einmalige Cluster Tourismus etabliert, dessen Ziel es ist, die Potenziale des nachhaltigen Tourismus noch effektiver zu nutzen und Brandenburg als attraktives Reiseland noch besser zu positionieren. Die Potenziale des Tourismus für die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen und die Entwicklung in den ländlich geprägten Räumen Brandenburgs sind noch nicht ausgeschöpft. Angesichts des intensiven Wettbewerbs zwischen den vielen attraktiven Urlaubsregionen in Deutschland und Mitteleuropa müssen Brandenburgs Nationale Naturlandschaften weiterentwickelt und attraktive Angebotspakete entwickelt werden. Schon heute bietet Brandenburg hierfür gute Voraussetzungen: Aktiverholung und Sport, Wassertourismus, Wandern und Radeln, Ferien auf dem Bauernhof, Erlebnis- und Kulturtourismus, Natur- und Gesundheitstourismus. Der barrierefreie Tourismus ist als ein bedeutendes Querschnittsthema in der Landestourismuskonzeption verankert. Die flächendeckende Umsetzung von Barrierefreiheit ist als Qualitätsmerkmal festgeschrieben. Voraussetzung für einen nachhaltigen Tourismus ist ein Öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV), der die Erreichbarkeit des gesamten Landes absichert.

Aktuelles Argument: Regionale und ökologische Produkte fördern

Wir werden auch in Zukunft Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für regionale und ökologische Produkte fördern und Anreize für die Berücksichtigung regionaler Produkte bei Ausschreibungen durch die öffentliche Hand geben. So können wir regionale Wertschöpfung stärken und den Anteil der ökologischen Anbauflächen erhöhen. Uns geht es dabei nicht um eine weitere Marketingkampagne, sondern um eine agrarpolitische Weichenstellung.

 

Lokal gibt es bereits Ansätze dafür, dass saisonale Produkte aus der Region gezielt für das Essen in Kitas oder Schulen eingesetzt werden - und dass Kitas, Schulen, Schulträger, Eltern und Erzeugerinnen und Erzeuger dies gemeinsam mit anderen Akteuren organisieren. Gute Beispiele wollen wir verallgemeinern - zur Stärkung von Vermarktungsstrukturen ebenso wie im Interesse einer gesunden Ernährung aller Kinder im Land.

 

Die Landesregierung hat den Ausbau regionaler und lokaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstandorte und -ketten mit dem Ziel gefördert, dass der Bedarf an regionalen- und Bioprodukten in Berlin und Brandenburg in zunehmendem Maß aus Brandenburg gedeckt werden kann. Wir haben dafür die 2004 gegründete Agrarwirtschaftsinitiative mit dem Ziel weiter zu entwickeln, Landwirte und den gesamten ländlichen Raum effektiv zu unterstützen. 

 

In der Förderperiode 2007 bis 2013 wurden EU-Mittel in Höhe von über einer Milliarde Euro für den ländlichen Raum zur Verfügung gestellt. Mit Bundes- und Landesmitteln ergibt sich so eine Summe von ca. 1,4 Milliarden Euro. Die nur geringe Kürzung der EU-Mittel für die Förderperiode 2014-2020 ist ein großer Erfolg für Brandenburg. Seit 2014 fördert das Land wieder die Umstellung konventionell produzierender Betriebe auf Ökolandbau.