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Gute Bildung für alle von Anfang an

Gute Bildung ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich Menschen selbstbestimmt entwickeln können. Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung hat für DIE LINKE höchste Priorität.

DIE LINKE sieht in der bestmöglichen Bildung für alle von Anfang an die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Sie hat die Rahmenbedingungen für eine frühere und intensivere individuelle Förderung sowie für längeres gemeinsames Lernen verbessert, um zu mehr Chancengleichheit zu gelangen. Darin sieht sie gleichzeitig einen Beitrag zur Entkopplung von Bildungserfolg und sozialer Herkunft.

Was haben wir erreicht?

  • Die drastischen Stellenkürzungen der vergangenen Jahre haben wir gestoppt. In den Jahren 2009 bis 2014 wurden zur Verbesserung der Unterrichtsqualität 2500 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt.
  • Die Lehrer-Schüler-Relation liegt gegenwärtig bei 1 zu 15,2 und gehört bundesweit zu den besten.
  • Ab dem Schuljahr 2014/2015 wird die Unterrichtsverpflichtung für alle Lehrkräfte um eine Wochenstunde abgesenkt.
  • Lehrkräfte, die 35 Jahre und mehr im Dienst sind, unterrichten eine  weitere Stunde wöchentlich weniger.
  • Darüber hinaus wurden zum 01.01.2014 zusätzlich 10 Millionen Euro für die Bildung zur Verfügung gestellt, um die personelle Ausstattung der Schulen zu verbessern und den Unterrichtsausfall zu minimieren.
  • Um Kindern aus einkommensschwachen Familien das Abitur und ein Studium zu ermöglichen und die Abiturquote deutlich zu erhöhen, wurde ab dem Schuljahr 2010/2011 ein sog. „Schülerbafög“ eingeführt.
  • Mit einem Pilotprojekt, an dem sich 84 Grundschulen im Land beteiligen, hat sich Brandenburg auf den Weg zu einer inklusiven Schule gemacht.

Was wollen wir erreichen?

  • Das Einschulungsalter sollte bei 6 Jahren liegen. Die Stärkung der Horte und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Grundschulen und Horten ist unabdingbar.
  • Größere Verlässlichkeit von Schule, bessere Personalausstattung, Erhöhung der Unterrichtsqualität, Minimierung des Unterrichtsausfalls, Verringerung der Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss und Erhalt der Schulstandorte, vorrangig der Grundschulstandorte im ländlichen Raum.
  • Einstellung von mindestens 4400 Lehrkräften bis 2019 (3600 Ersatz für ausscheidende Lehrkräfte und mindestens 800 zusätzlich).

Unser Ziel ist und bleibt die Gemeinschaftsschule, eine inklusive, demokratisch verfasste Ganztagsschule mit flexibler Schulausgangsphase zum Abitur. An ihr soll ein multiprofessionelles Team arbeiten, zu dem neben den Lehrkräften u.a. Inklusionspädagogen, Schulsozialarbeiter, Schulpsychologen als auch Schulkrankenschwestern gehören.

Dazu ist es erforderlich:

  • Die Durchlässigkeit der bestehenden Schulformen zu erhöhen,
  • Die Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe sind zu stärken, da sie dem pädagogischen Konzept der Gemeinschaftsschule am nächsten kommen.
  • Es sind Anreize zur Zusammenführung von Grund- und weiterführenden Schulen zu schaffen.
  • Bei der Begabungsförderung wird zugunsten besonderer Begabungen umgesteuert, die Leistungs- und Begabungsklassen laufen aus.
  • Es bedarf des Einsatzes von mehr Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeitern und Sonder- bzw. Inklusionspädagoginnen und -pädagogen sowie von mehr Schulpsychologinnen und Schulpsychologen.
  • Unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Pilotphase Inklusive Grundschule werden weitere inklusive Grundschulen geschaffen.
  • Zum Schuljahr 2017/2018 soll eine wissenschaftlich begleitete Pilotphase begonnen werden, in der unterschiedliche Organisationsformen von Gemeinschaftsschulen zugelassen werden
  • Zur Unterstützung der Lehrkräfte beim Umgang mit Vielfalt bedarf es einer Aus- und Fortbildungsoffensive.
  • Der Erwerb von Fremdsprachen, darunter der Nachbarsprache Polnisch, muss ein höherer Stellenwert eingeräumt werden.