Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Menschen mit Behinderung - Von Anfang an dabei!

Menschen mit Behinderungen haben mit der UN-Behindertenrechtskonvention ein Recht auf volle Teilhabe in allen Lebensbereichen und dies ein Leben lang. Dieser ganzheitliche Ansatz ist Grundlage linker Politik. Die Rechte der Menschen mit Behinderungen sind untrennbar an die Menschenrechte gebunden.

Das Land Brandenburg war das zweite Bundesland, das sein Behindertengleichstellungsgesetz novellierte und diesem die UN-Behindertenrechtskonvention zur Grundlage gab. Für eine Fortschreibung dieses Maßnahmenpaketes steht DIE LINKE.

Grundgedanke linker Behindertenpolitik ist, dass alle Menschen mit Handicap von Anfang an und überall dabei sein können. Die Individualität jedes Einzelnen bereichert die Gesellschaft; macht sie bunt und vielfältig.

Seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2009 vollzieht sich auch im Land Brandenburg ein  Die rot-rote Landesregierung hat mehr als deutlich gezeigt, dass sie das Wort „Inklusion“ und dessen Tragweite verstanden hat. Menschen mit Behinderungen haben Rechte – das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben inmitten der Gesellschaft, in inklusiven Kitas, Schulen, Freizeitstätten, an barrierefreien Arbeitsplätzen auf dem ersten Arbeitsmarkt oder in Integrationsbetrieben und nicht zuletzt in Wohnungen, die eine individuelle und selbständige Lebensführung möglich machen.

DIE LINKE setzt sich zur Herstellung von Chancengleichheit, Gleichberechtigung und damit zur Schaffung einer inklusiven Gesellschaft dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen die benötigten Leistungen ohne Einsatz des eigenen Einkommens- und Vermögens erhalten. So endet die inklusive Bildung in der Schule nun nicht mehr in Abhängigkeit vom elterlichen Einkommen und Vermögen am Mittagstisch, sondern setzt sich im Hort fort. Dort werden die benötigten Assistenzstunden nun unabhängig vom Geldbeutel der Eltern bewilligt.

Diesen Weg wird DIE LINKE konsequent fortsetzen! Im Bund fordert sie dazu ein Bundesteilhabegesetz mit einem bundeseinheitlichen Teilhabegeld für alle Menschen mit Behinderungen und im Land Brandenburg wird sie in der kommenden Legislaturperiode das Landespflegegeld erhöhen und sich dafür einsetzen jede Form der Anrechenbarkeit auf andere soziale Leistungen zu unterbinden.

DIE LINKE setzt sich außerdem für Verbesserungen in der Berufsausbildung und im Arbeitsleben ein. Es sind mehr barrierefreie bezahlbare Wohnungen und eine barrierefreie Umwelt zu schaffen. Dazu muss auch das Baurecht entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention angepasst zu werden.Wichtige ExpertInnen in eigener Sache sind jedoch vor allem die Menschen mit Behinderungen selbst.

Hier gilt das Motto: „Nichts über uns und ohne uns!“ und aus diesem Grunde steht DIE LINKE für eine starke Selbsthilfe und für eine wirksame Selbstvertreterbewegung. Menschen mit Behinderungen müssen in die Lage versetzt werden, aktiv am politischen Geschehen teilzuhaben. Ohne sie ist eine gute Behindertenpolitik mit ernsthaften Verbesserungen unmöglich.