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Musisch-künstlerische Bildung für alle

Musische Bildung wirkt sich nachweislich fördernd auf die Entwicklung von Kindern aus, sie stärkt die Persönlichkeit und vermittelt wertvolle Erfahrungen. Darüber hinaus wird auch die sinnliche Wahrnehmung, Konzentrationsfähigkeit und Lernbereitschaft erhöht. DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass musikalische und künstlerische Angebote für alle Kinder zugänglich und bezahlbar sind.

Seit vielen Jahren wurde an den Musik- und Kunstschulen unter teilweise schwierigen Bedingungen mit großem Engagement eine hervorragende Arbeit geleistet. Die Schülerzahlen sind an den Musikschulen kontinuierlich gestiegen. Heute lernen ca. 35.000 Kinder und Jugendliche an diesen Einrichtungen. Die öffentlichen und gemeinnützig orientierten Musikschulen unterhalten fast 400 Standorte im Land Brandenburg.

Was wurde erreicht?

Seit 2010 wurde das Programm „Musische Bildung für alle“ vom Land mit jährlich 1,3 Millionen Euro gefördert. Es ermöglichte vor allem sozial benachteiligten Kindern und Kindern mit Behinderung den Zugang zu musischer Bildung und förderte die Entwicklung und Entfaltung von Talenten und das Ensemblespiel an öffentlich geförderten Musikschulen. Das Programm gliederte sich in mehrere Teilbereiche – u.a. das Schulprogramm „Klasse: Musik“ für Grund- und Förderschulen und das Programm „Klingende Kita“

Im Februar 2014 verabschiedete der Landtag ein neues Musik- und Kunstschulgesetz. Es soll dazu beitragen

  • die Qualität des Unterrichts zu sichern und mehr Kindern eine musikalische Ausbildung zu ermöglichen.
  • den Zugang zu musikalischen Bildungsangeboten der geförderten Musikschulen für alle an musikalischer  Bildung Interessierten zu erleichtern sowie
  • das hohe Qualitätsniveau und die Leistungsfähigkeit der geförderten Musikschulen langfristig zu sichern.

Es wurden u. a. folgende Änderungen festgeschrieben:

  • Die Kunstschulen wurden in den Geltungsbereich des Gesetzes integriert. Damit werden erstmals gesetzliche Standards  für den Betrieb von Kunstschulen in Brandenburg definiert und die Arbeit der Kunstschulen auf eine verlässlichere Grundlage gestellt.
  • Es wurde ein einheitliches Verfahren zur Erteilung von staatlichen befristeten Anerkennungen eingeführt. Mit der Änderung haben die anerkannten Musik- und Kunstschulen für die Dauer von 5 Jahren Planungssicherheit.
  • Die Förderbeiträge werden zukünftig auf Grund der Daten aus dem Kalenderjahr errechnet, das dem Förderjahr vorausgegangen ist und nicht mehr aus dem Laufenden.
  • Für die Mittelverteilung wird neben der Anzahl der erteilten Jahresunterrichtsstunden auch die Anzahl der vertraglich gebundenen Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.
  • Die Fördersumme wurde auf 2,69 Millionen Euro erhöht.

Was wollen wir erreichen?

  • DIE LINKE will die Fördersumme für die Musik- und Kunstschulen jährlich auf 5 Millionen Euro erhöhen  und sie dem realen Bedarf anpassen.
  • Das Anliegen der Volksinitiative „Musische Bildung jetzt!“ wird durch DIE LINKE unterstützt.
  • Das Landesprogramm „Musische Bildung für alle“ muss fortgesetzt, ausgeweitet und finanziell gesichert werden.
  • Familienfreundliche Gebühren für den Musik- und Kunstschulunterricht sind die Voraussetzung für die Möglichkeit der Beteiligung aller Kinder und Jugendlichen. Dies auch künftig zu gewährleisten, ist ein Kernanliegen unserer Politik.