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Verband der Software-, Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg e.V.

Das Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft wird im Rahmen der Strategie „Stark für die Zukunft – Kräfte bündeln!“ über alle Politikfelder wirtschaftspolitisch unterstützt. Die Entwicklung dieses gemeinsamen Clusters erfolgt im Rahmen der gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg (innoBB). Das Cluster ist in einer großen thematischen Breite aufgestellt: Von Medienunternehmen und -dienstleistern über Verlage und Werbeagenturen bis hin zu Telekommunikationsanbietern und Softwareentwicklern. Zu den brandenburgischen Maßnahmen und Handlungsfelder im Rahmen des länderübergreifenden Clusters gehören u.a. die Themen Kommunikationsnetze und –dienste sowie die Fachkräftesicherung. Nach Auffassung der LINKEN müssen Netzautobahnen als Bestandteil der Daseinsvorsorge verstanden und entwickelt werden. Leistungsfähige Internet-Verbindungen müssen flächendeckend bereit stehen. Mit dem Glasfaserkonzept 2020 des Landes Brandenburg sind wir auf einem guten Weg. Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, dass die Erschließung der ländlichen Räume mit Breitband-Internet 2015 vollendet werden kann. Die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der nachhaltigen Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts. Faktoren wie demographischer Wandel und steigender Kostendruck erschweren zunehmend das Personalmanagement. Dabei gehört IKT-Kompetenz zu den besonders nachgefragten Qualifikationen geeigneter Bewerber und Bewerberinnen. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen der Clusterförderung  gezielt Maßnahmen ergriffen werden, die clusterrelevante Fachkräftesituation in der Hauptstadtregion zu verbessern.
Für DIE LINKE sind Informations- und Telekommunikationstechnologien der Schlüssel zur Schaffung neuer und hochwertiger Arbeitsplätze, wettbewerbsfähiger Industrien und effizienter Verwaltungen. Das eingerichtete Cluster  hat sich gut etabliert und trägt dazu bei, die Wertschöpfungspotenziale der Hauptstadtregion noch effektiver auszuschöpfen. Die IKT-Branche als  Teil des Clusters, das 37.000 Unternehmen mit rund 180.000 Beschäftigten sowie Universitäten, Technologiezentren und Forschungseinrichtungen umfasst, hat sich gut entwickelt. 2013 konnten in diesem Cluster allein in Brandenburg rund 750 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch wir wollen die Außendarstellung des Landes Brandenburg als Technologiestandort weiter verbessern. So bietet die CeBIT  in Hannover als weltgrößte Messe für Informations- und Kommunikationstechnologien den märkischen  Firmen einen zentralen Marktplatz, um einen großen Kundenkreis für ihre Produkte zu erreichen. Immer wieder ist dabei die Vielfalt an Innovationen, mit denen sich die heimischen Firmen bei der CeBIT vorstellen, beeindruckend. Besonders vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind innovative IKT-Lösungen gefragt. So steigt z.B. gerade in einem Flächenland wie Brandenburg die Nachfrage nach innovativen Lösungen im Gesundheitswesen – Stichwort Telemedizin.
Wir werden prüfen, inwieweit wir den einen oder anderen Vorschlag des Brandenburger Netzwerkes SIBB region, welches vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg gefördert wird, im Rahmen der Weiterentwicklung des gemeinsamen Clusters der Region Berlin-Brandenburg IKT, Medien und Kreativwirtschaft berücksichtigen können.