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Landesmusikrat Brandenburg e.V.

Wie verhält sich Ihre Partei zu den aufgezeigten Problemen?

Der Musikunterricht ist als reguläres Unterrichtsfach in allen Schulformen und Schulstufen zu erhalten. Das derzeitige Stundenvolumen stellt ein Minimum dar, das partiell ausgebaut werden sollte.

Das Fach Musik muss auf jeden Fall aus Sicht der LINKEN als reguläres, selbständiges Fach in allen Schulformen und Schulstufen erhalten bleiben. Das gegenwärtige Stundenvolumen betrachten wir auch als Minimum. Zwei Wochenstunden im Grundschulbereich halten wir für wichtig und unbedingt erhaltenswert, für einen Ausbau in der SEK I sehen wir allerdings die Möglichkeiten nicht gegeben.

Beim Ministerium für Bildung, Jugend und Sport ist ein kompetenter Ansprechpartner für Fragen der musikalischen Bildung an Schulen zu benennen. Wichtige Aufgabenfelder neben dem Kontakt zu Schulen und Schulämtern wären die Zusammenarbeit mit musikpädagogischen Verbänden und kulturellen Einrichtungen.

Wir plädieren dafür, dass eine abgeordnete Lehrkraft im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport für musische Bildung in Gänze verantwortlich gemacht wird.

Die Kapazitäten für die Ausbildung von Musiklehrern an der Universität Potsdam und in den Studienseminaren des Landes müssen sich am Bedarf für die einzelnen Schulstufen orientieren. Die notwendige Anzahl an Musiklehrern ist in den Schuldienst zu übernehmen, um einen fachgerechten Musikunterricht an allen Schulen zu garantieren.

Die Forderung ist zweifellos berechtigt, aber allerdings ist sie schwer umsetzbar. Da die Hochschulen autonome Einrichtungen sind, ist nur ein ganz bedingter Einfluss auf die Ausbildung möglich.

Die Übernahme von ausgebildeten Musiklehrern hat gute Chancen da es hohe Einstellungsbedarfe gibt. Problematisch ist hingegen das juristische Verfahren, das immer wieder zu Verwerfungen geführt hat und führt. Diese könnten aus unserer Sicht minimiert werden, wenn Musik als Mangelfach definiert werden würde.

Zeiten für die Probenarbeit mit Chören, Orchestern und sonstigen Musikensembles gehören in das Stunden-Soll der unterrichtenden Fachlehrer.

Wir treten für Selbständigkeit von Schule ein, insofern soll möglichst wenig „von oben“ verordnet und geregelt werden. Für die Lösung des Chorproblems würden wir vorschlagen, dass es durch die Konferenz der Lehrkräfte hinsichtlich der Festlegung und Verwendung von Poolstunden entschieden wird. Auf jeden Fall sind wir der Auffassung, dass die Probenarbeit mit Chören, Orchestern und sonstigen Musikensembles den unterrichtenden Fachlehrern anzurechnen.

Die Fortbildung von Musiklehrern ist eine Aufgabe des Landes. Es übernimmt die Auswahl, Koordination und Förderung der Fortbildungsangebote von Fachverbänden, Vereinen und Institutionen.

Es ist durchaus richtig, dass die Fortbildung eine Aufgabe des Landes ist. Das Land kann jedoch nicht die Auswahl, Koordination und Förderung der Fortbildungsangebote von Fachverbänden usw. übernehmen. Die Fortbildungsschulräte machen das teilweise – durch Beratung von Vereinen usw. Das sollte fortgeführt und ausgebaut werden.

Bei der Umstrukturierung des BUSS-Systems muss das Fach Musik entsprechend berücksichtigt werden.

Erfolgreich arbeitende Initiativen und Projekte an Schulen, wie „Klasse Musik“ oder „Belcantare Brandenburg“, sollten auf hohem fachlichen und pädagogischen Niveau langfristig weitergeführt, koordiniert und durch das Land finanziell unterstützt werden.

Erfolgreich arbeitende Initiativen und Projekte an Schulen, wie „Klasse Musik“ oder „Belcantare Brandenburg“ sollen aus unserer Sicht nicht nur weitergeführt sondern erweitert werden, weil sie überaus erfolgreich gearbeitet haben. Z.B. sollten solche Projekte wie Belcantare – sollte flächendeckend ausgeweitet werden. Das schließt die entsprechende Finanzierung mit ein.

Allen Projektbeteiligten sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt für ihre überaus engagierte und erfolgreiche Arbeit.

Die Projekte haben die schulische Landschaft nicht nur bereichert sondern auch in  in positivem Sinne verändert.