Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür einsetzen, dass für jeden Alleebaum, der gefällt werden muss, mindestens ein Alleebaum nachgepflanzt werden muss?

Antwort: Ja. DIE LINKE möchte den Alleenbestand im der jetzigen Umfang erhalten, was eine 1:1 Nachpflanzung erforderlich macht. Dazu muss die Alleenkonzeption um Strategien ergänzt werden, wie das erreichbar ist. Wir sind für die Einrichtung eines „Maßnahmepools Alleen“ beim Landesbetrieb Straßenwesen mit dem Ziel, Baumfällungen im Rahmen der Eingriffsregelung vorrangig durch die Pflanzung von Alleebäumen auszugleichen.

Setzen Sie sich dafür ein, dass beispielsweise durch Überarbeitung der Leitlinien zur ordnungsgemäßen landwirtschaftlichen Bodennutzung alles getan wird, um den Artenschwund zu stoppen und die Biodiversität zu fördern?

Antwort: Ja. Das Maßnahmeprogramm Biologische Vielfalt Brandenburg enthält zahlreiche Ziele und Maßnahmen, auf die sich die Landesregierung verständigt hat und für deren konsequente Umsetzung DIE LINKE eintreten wird. Besonders wichtig sind einerseits nutzungsintegrierte Maßnahmen, die den Schutz der biologischen Vielfalt im Einklang mit der Landnutzung gewährleisten helfen. Zum anderen müssen spezielle Artenschutzmaßnahmen ebenso fortgeführt werden wie die Umsetzung der europäischen Schutzverpflichtungen etwa durch Weiterführung der FFH-Managementplanung und deren Umsetzung.

Ist der Ausbau der B 189 und der B 5 auf 3 bzw. 4 Fahrspuren mit Ortsumfahrungen und ohne plangleiche Kreuzungen für Sie eine Alternative zu den noch nicht im Bau befindlichen Abschnitten der BAB A 14 zwischen Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt und Karstädt in der Prignitz?

Antwort: Nein, ich bin dafür, dass die BAB A 14 mit den größtmöglichen Schutzmaßnahmen für Menschen und Natur gebaut wird.

Welche Entwicklungschancen für den ländlichen Raum jenseits der industriellen Massentierhaltung wollen Sie im Fall Ihrer Wahl befördern?

Antwort: Die Landwirtschaft ist und bleibt das Rückgrat des ländlichen Raumes. Wir möchten beim Bodenerwerb ortsansässigen Betrieben den Vorzug vor anonymen Kapitalgesellschaften geben. Die öffentlichen Fördermittel sollen es der Landwirtschaft ermöglichen, wettbewerbsfähig zu bleiben, umweltgerecht zu produzieren und ihrer Rolle als Arbeitgeber im ländlichen Raum nachzukommen. Wir setzen auf einen Ausbau der regionalen Verarbeitung und Vermarktung von Produkten und möchten den Ökolandbau weiter fördern. Ich unterstütze auch weiterhin eine gentechnikfreie Prignitz.