DIE LINKE. Brandenburg in Aktion - Newsletter 26/2013 | 5. Juli 2013

Newsletter Nr. 26/2013

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Genossinnen und Genossen,

eine Kinderstadt in Rathenow, Jugendhilfeeinrichtungen Haasenburg, menschenwürdiges Asyl und der Bürgerrechtler Edward Snowden, das sind einige der Themen in diesem Newsletter. Hinweise und Zuarbeiten bitte wie immer bis spätestens Donnerstag 10 Uhr an newsletter@dielinke-brandenburg.de senden.

 

Viele Grüße von Andrea Johlige, Gerlinde Krahnert, Torsten Haselbauer und Steffen Pachali

Aus dem Landesverband

LINKS wirkt, auch im Bund

Stefan Ludwig, Landesvorsitzender DIE LINKE: Die rot-rote Landesregierung nutzt alle Möglichkeiten der politischen Einflussnahme für eine soziale und gerechte Politik. Wir sind aktiv! So haben wir in der laufenden Legislaturperiode im Bundesrat 18 eigene Initiativen eingebracht. Immerhin sechsmal waren wir dabei erfolgreich. Zusätzlich hat sich unser Land an weiteren 51 Vorstößen anderer Bundesländer beteiligt. Erfolge konnten wir mit dem Vorschlag zum Vorrang der Erdverkabelung beim Netzausbau sowie zur Stärkung der Innovationskraft der Photovoltaikindustrie erringen. Auch die Impulse zur Einführung eines einheitlichen gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro, zur Neuausrichtung der öffentlich geförderten Beschäftigung sowie zum Arbeitsschutz bei psychischen Belastungen kamen aus unserem Bundesland. LINKS wirkt, auch im Bund.

Frauenkonferenz der Brandenburger LINKEN

 

Unter dem Motto "Brandenburgs Zukunft ist weiblich" diskutierten am vergangenen Sonnabend ca. 40 Frauen und auch einige Männer auf der Brandenburger Frauenkonferenz der LINKEN in Potsdam. Diana Golze thematisierte Anforderungen und Notwendigkeiten, um Frauen in Verantwortung bringen zu können. Cornelia Möhring schilderte eindrucksvoll, dass Frauen im Laufe ihres Lebens durch die unterschiedliche Bezahlung und die damit auch entsprechend geringe Rente auf Einkommen in der Höhe eines Einfamilienhauses verzichten müssen. Auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit Frauenverbänden auf dem Land verwies Kirsten Tackmann und Kornelia Wehlan berichtete über die Erfahrungen aus dem Landratswahlkampf und die Schlussfolgerungen für Ansprache von Frauen. mehr...

Pressefest der Kleinen Zeitungen

Das erste Pressefest der Kleinen Zeitungen im Rahmen des Strausberger Friedensfestes im vergangenen Jahr hatte eine sehr positive Resonanz. Im Ergebnis des Treffens wurde während der Aktivenkonferenz im Dezember in Frankfurt (Oder) eine Veranstaltung zum Thema Urheberrecht angeboten, die ebenfalls sehr gut ankam. Das diesjährige Treffen soll vor allem der Vorbereitung der anstehenden Wahlkämpfe im Jahr 2014 dienen. Dazu wird es neben der Beratung einen Infostand geben, an dem sich die Kleinen Zeitungen präsentieren können und zudem eine Befragung zum Thema: „Welche Erwartungen habe ich an die Kleinen Zeitungen“. Es besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, an den Programmpunkten des Friedensfestes teilzunehmen und zudem ihre Publikationen an Ständen zu präsentieren und mit den Besuchern des Festes ins Gespräch zu kommen. Einladung und Anmeldung (PDF-Datei)

31. August 2013, 10 Uhr, Alter Gutshof Strausberg

Gespräch mit afghanischem Gouverneur

Am Donnerstag traf sich der Landesvorsitzende Stefan Ludwig im Landtag mit Mohammad Anwar Jegdalek. Der ist Gouverneur der Provinz Kundus/Afghanistan. Ludwig stellte die Lage der Frauenrechte in Afghanistan in den Mittelpunkt des Dialogs. "Wie steht es um den gleichberechtigten Zugang von Mädchen und Frauen zur Zivilgesellschaft, vor allem zu Bildungsinstitutionen in Afghanistan?", wollte Ludwig von dem Gast wissen. Jegdalek wies auf Fortschritte hin. Er betonte aber, dass es in seinem Land keine Schulpflicht gibt. Frauenrechte werden ein zentraler Punkt in den Friedensverhandlungen mit den Taliban sein.

Leitbilddebatte der LAG Grundeinkommen

Die LAG Grundeinkommen Brandenburg lädt ein zur Leitbilddebatte 2020plus. Markiert bereits im Voraus euch wichtige und änderungswürdige Sätze bzw. Passagen. Legt dabei bitte besonderes Augenmerk auf folgende Schlagwörter: Arbeitsbegriff und Definition, Mindestsicherung, Mindestrente, Kindergrundsicherung für alle Kinder und Jugendliche, Grundeinkommen(-sdiskussion), fahrscheinloser ÖPNV, Energie-Grundsockel. Den Entwurf des Leitbildes findet ihr unter www.brandenburg-2020.de

Sonnabend, 20.7.2013, 15 Uhr, DIE LINKE. Bürgerbüro, Ernst-Thälmann-Str. 33, 15366 Neuenhagen bei Berlin

Die LAG macht außerdem aufmerksam auf die öffentliche Anhörung zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) im Europa-Parlament www.ebi-grundeinkommen.de sowie die Befürworter/-in-Seite der Direktkandidat/-in ein/e Befürworter/-in des BGE www.grundeinkommen-ist-waehlbar.de.

Web 2.0

 

DIE LINKE. Brandenburg ist auch bei facebook.com/dielinke.brandenburg
und twitter.com/DieLinkeBrdburg zu finden.

Aus den Kreisverbänden

Markov besuchte Nauen

 

Auf seiner Sommertour machte der LINKE Finanzminister Dr. Helmuth Markov Station bei der Tafel in Nauen. Dort sprach er mit Mitarbeiterinnen und Nutzerinnen dieser mit fünf Ausgabestellen größten Osthavelländischen Sozialeinrichtung. Dabei sicherte er Unterstützung für Stellen-Anträge über das Programm "Arbeit für Brandenburg" und neue Dampf-Abzugshauben für die Küche der Nauener Tafel über Lottomittel seines Ministeriums zu. Später informierte sich er sich in der Nauener Feuerwache über die Arbeitsbedingungen der Feuerwehrleute, ihre Nachwuchsarbeit sowie ihre Probleme im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel und der Arbeit im Ehrenamt.

Kinder bauen eine Stadt für sich

 

Im August startet die Bundestagsabgeordnete Diana Golze (LINKE) in die heiße Wahlkampfphase. Vorher baut die Sozialpädagogin aber noch mit Grundschülern eine Stadt der Kinder. Die Meteorologen haben Niederschlag vorhergesagt. Noch regnet es nicht. Nässe können sie gar nicht gebrauchen im Optikpark Rathenow wo in dieser Woche eine Stadt der Kinder gebaut wird. Deshalb ruft die Bundestagsabgeordnete Diana Golze am Mittwochmorgen beschwörend: "Wir wollen Sonne!" Fröhlich und im Chor wiederholen die versammelten Grundschüler diesen Satz. mehr... (Neues Deutschland)

Merkel schläft bei den wichtigen Themen

 

„Heit kummt dor heilsche Stootsbesuch, schnell uff de stroße naus…“ Das war schon mal ein Vorgeschmack auf die heiße Wahlkampfphase: Am Donnerstag früh aufstehen und ab nach Löwenberg zur ersten Aktion. Die Kanzlerin hatte ihre Durchfahrt nach Schloss Meseberg angekündigt, wo sie sich mit MinisterInnen ihres Kabinetts und den Sozialpartnern zu einer Zukunfts-Beratung treffen wollte. Na so viel Zukunft ist am Ende nicht rausgekommen. Aber das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie auf der Fahrt nach Meseberg noch geschlafen haben muss. Sonst hätte sie auf den Transparenten und Plakaten der Oberhaveler LINKEN eigentlich unweigerlich ein paar Themen sehen und lesen können, die einer Verabredung mit den Sozialpartnern wert gewesen wären: gesetzliche, flächendeckende Mindestlöhne, Rentenangleichung, überhaupt armutsfeste Renten, bezahlbares Wohnen, Zukunft für Leben in ländlichen Räumen, bessere Bildung für Kinder und Jugendliche oder der Abzug der Bundeswehr aus Auslandseinsätzen. Auch Asyl für Edvard Snowden war auf einem der Transparente zu lesen. DIE LINKE hat jedenfalls Gesicht gezeigt und Zukunftsfähigkeit bewiesen.

Aus dem Landtag

Kindeswohl muss gesichert werden

DIE LINKE hat das Versprechen von Bildungsministerin Dr. Münch zur Kenntnis genommen, die massiven Vorwürfe gegen die Einrichtungen der Haasenburg GmbH vollständig aufklären zu wollen. Wir begrüßen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und das offensive Vorgehen der zuständigen Behörden. "Sollten sich die Vorwürfe erhärten, müsste ein Belegungsverbot und gegebenenfalls eine Aussetzung der Betriebserlaubnis ausgesprochen werden", so der Sprecher für Kinder- und Jugendpolitik Torsten Krause. Kindeswohlgefährdung oder nicht legitimiertes Verhaltens des Personal müssen ausgeschlossen, das gesamte pädagogische Konzept der Einrichtungen analysiert und Vorschläge zur Verbesserung der Betreuung von schwierigen Jugendlichen unterbreitet werden. mehr...

Strom muss für alle bezahlbar bleiben

Der Fraktionsvorsitzende Christian Görke hat die Bundesregierung aufgefordert, die Berechnungsgrundlagen für den Hartz-IV-Regelsatz so anzupassen, dass Strom nicht zum Luxusgut wird. In Brandenburg liegen die monatlichen Stromkosten bei einem Jahresverbrauch von 1500 Kilowattstunden bei 40 Euro, der Regelsatz sieht jedoch nur rund 32 Euro für alleinstehende Hilfeempfänger vor. "Es ist bezeichnend für den unsozialen Ansatz der Bundesregierung bei der Umsetzung der Energiewende, dass Großunternehmen, Supermarktketten und sogar Golfplätze von der EEG-Umlage befreit sind, diese Umlage voll auf Empfänger von Sozialleistungen durchschlägt. Hier ist akuter Handlungsbedarf für die Bundesregierung", so Görke am Sonntag. Er forderte Brandenburgs CDU-Spitzenkandidatin Katherina Reiche auf, ihren Einfluss im Sinne betroffener Hartz-IV-Bezieher gegenüber der Bundes-CDU geltend zu machen. mehr...

Anwohnerinteressen beim Schallschutz ernst nehmen

Die Landtagsfraktion der LINKEN hat den Kompromiss zum Schallschutz, der von Flughafenbetreibergesellschaft (FBB) und betroffenen Kommunen gefunden wurde, begrüßt. Die verkehrspolitische Sprecherin Kornelia Wehlan sagte: "Es wäre jetzt nur konsequent, wenn die FBB von weiteren gerichtlichen Schritten Abstand nimmt. DIE LINKE erwartet von Herrn Mehdorn, das auch zu tun. Die Anwohnerinteressen sind ohne Wenn und Aber ernst zu nehmen." mehr...

Aus der Landesregierung

Conergy: Hilfe bei Suche nach Nachfolgeinvestor

Wirtschaftsminister Ralf Christoffers hat die Insolvenz von Conergy bedauert: "Dies ist für die Region Ostbrandenburg und insbesondere für die Beschäftigten eine sehr schlechte Nachricht. Die Insolvenz von Conergy unterstreicht noch einmal deutlich die Krise der Solarbranche in Deutschland. Der Verlust von bundesweit mittlerweile 23.100 Arbeitsplätzen in diesem Bereich ist eine dramatische Entwicklung. Die Bundesregierung ist nun aufgefordert, Vorschläge zu machen, wie dieser Trend gestoppt werden kann. Bereits vor anderthalb Jahren hatten wir einen industriepolitischen Dialog auf Bundesebene zu der Krise der Solarbranche gefordert mit dem Ziel, Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der Produkte zu schaffen. Dazu zählen Systemangebote, die die Innovation, die Speicherung und die Verknüpfung von Strom- und Wärmneerzeugung bis hin zum Recycling umfassen. Wir werden nun Kontakt zu der Unternehmensführung aufnehmen und in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Kommunen sowie der Wirtschaftsfördergesellschaften von Land und Region unsere Unterstützung bei der Suche nach einem Nachfolgeinvestor anbieten.“ 

Mehr Geld für viele Kommunen nach Zensus

Die finanziellen Auswirkungen der nach dem Zensus revidierten amtlichen Bevölkerungszahlen für Brandenburgs Kommunen stehen nun fest: Nach der Inventur der amtlichen Einwohnerzahlen erhalten von den 419 Städten und Gemeinden im Land Brandenburg 274 Kommunen mehr (Anteil von 65,4 Prozent an allen Kommunen) und 131 Kommunen weniger Schlüsselzuweisungen (31,3 Prozent). Für die 14 abundanten Kommunen (3,3 Prozent) hat der Zensus keine Auswirkungen im Hinblick auf Schlüsselzuweisungen. Finanzminister Helmuth Markov erläuterte dazu: "Aus den Zensusergebnissen ergeben sich für die einzelnen Städte und Gemeinden in Brandenburg Auswirkungen unterschiedlichen Ausmaßes. Schwieriger ist es für die 131 Kommunen im Land, die weniger Schlüsselzuweisungen erhalten. Daher haben wir alle frühzeitig darüber informiert, dass die Schlüsselzuweisungen nach Bekanntgabe der Zensusergebnisse gegebenenfalls angepasst werden. Und mit dem Demografiefaktor federn wir die finanziellen Folgen für die Kommunen, die nun weniger Einwohner als angenommen haben, ab." mehr...

Rot-Rot fördert bei Beamtenbesoldung Kinder stärker

Rot-Rot modernisiert die Beamtenbesoldung: Das Kabinett folgte diese Woche einem Vorschlag von Finanzminister Helmuth Markov und brachte einen Gesetzentwurf zur Reform der Bezahlung und Altersversorgung der Beamtinnen und Beamten auf den Weg. Im Mittelpunkt des Gesetzentwurfs stehen die Reform des Familienzuschlags und die Orientierung der Besoldung an der Leistung statt am Dienstalter. Finanzminister Markov betonte. „Mit der Abschaffung des sogenannten Verheiratetenzuschlags und der Weiterentwicklung des Familienzuschlags passen wir die Besoldung der Beamtinnen und Beamten an die Lebenswirklichkeit an. Das bisherige Modell ging noch von einer Alleinverdiener-Ehe aus, die es in der Form kaum noch gibt. Stattdessen fördern wir stärker Familien mit Kindern, egal, ob deren Eltern verheiratet sind oder nicht. Damit erhalten zahlreiche Beamtinnen und Beamte höhere Familienzuschläge.“ mehr...

Finanzminister Markov geht auf Sommertour

Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov hat diese Woche seine diesjährige Sommertour gestartet. Bis Anfang August wird er zahlreiche Kommunen, Unternehmen, Vereine und Initiativen im gesamten Land Brandenburg aufsuchen, um sich vor Ort ein Bild zu machen und mit den Betroffenen direkt ins Gespräch zu kommen. Zum Auftakt der Sommertour war der Minister in Calau und Rathenow. In Calau informierte er sich unter anderem zum Stand der Zusammenlegung der Finanzämter Finsterwalde mit Calau und besichtigte das künftige Ergänzungsgebäude, in das im August auch Beschäftigte aus Finsterwalde einziehen werden. Im Havelland suchte er unter anderem die Kinderstadt auf. Hier bauen Mädchen und Jungen von sechs bis zwölf Jahren im Optikpark zum dritten Mal eine „Stadt der Kinder“. In der kommenden Woche stehen u.a. die Landkreise Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel, Havelland und die Landeshauptstadt Potsdam auf dem Programm.

Natur neu entdecken – Qualifizierung in der Umweltbildung

Unternehmensförderung, Unterstützung von Arbeitssuchenden, Forschungsprojekte, Modernisierung im ländlichen Raum: Mehr als 22.000 Projekte und mehr als 400.000 Menschen in Brandenburg haben durch den Europäischen Sozialfonds (ESF), den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) profitiert. Wie vielfältig die EU-Förderungen sind, stellt die aktuelle Informationskampagne „AUCH GANZ SCHÖN“ der Landesregierung dar. Verantwortliche geförderter Projekte berichten in Interviews über ihre ganz persönlichen Erfolge. „Eigenes Engagement für eine sich selbst tragende, sozial gerechte, ökologische Entwicklung unseres Landes zu fördern, ist ein zentrales Anliegen dieser Landesregierung.“, sagte die Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Anita Tack und hob beispielhaft Projekte zur Umweltbildung hervor, die dort ansetzen, wo direkte Umwelterfahrungen immer weniger möglich sind. mehr...

Menschenwürdige Asyl-Unterbringung gewährleisten

Mittel- und langfristig sollen Kinder, Frauen und Männer, die sich in Brandenburg im Asylverfahren befinden oder deren Aufenthalt geduldet wird, nach Möglichkeit in Wohnungen untergebracht werden. Die 38-seitige Unterbringungskonzeption der Landesregierung wurde vom Sozialministerium erarbeitet und vergangene Woche vom rot-roten Kabinett beschlossen. Sie beruht auf dem Landtagsbeschluss „Verbesserung der Lebenssituation von Flüchtlingen und Asylbewerberinnen und Asylbewerbern im Land Brandenburg“ vom 7. Juni 2012. Der Landtag wird voraussichtlich in seiner Sitzung Ende August darüber debattieren. Hauptziel des längerfristig angelegten Unterbringungskonzepts ist eine deutliche Verkürzung der Verweildauer in Gemeinschaftsunterkünften; es soll ermöglicht werden, frühzeitiger in eine eigene Wohnung zu ziehen. Dabei stellt die Wohnungsunterbringung keinen Selbstzweck dar. Sie ist vielmehr Teil eines Betreuungskonzeptes, das auf die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit und Selbsthilfekräfte der Flüchtlinge ausgerichtet ist. Vorgesehen ist auch eine weitere Qualifizierung des Betreuungspersonals, mehr Angebote an Deutschkursen sowie psychosozialer und medizinischer Betreuung.

Prozesskosten- und Beratungshilfe bleiben unverändert

Der Bundesrat hat dem Vorschlag des Vermittlungsausschusses für einen Kompromiss beim Zweiten Kostenrechtsmodernisierungsgesetz und dem Gesetz zur Änderung des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts zugestimmt. Die vorgeschlagenen Änderungen beziehen sich dabei im Wesentlichen auf das Gerichtskostengesetz, beim Rechtsanwaltsvergütungsgesetz bleibt es bei der Mitte Mai vom Bundestag beschlossenen Fassung. Auch das Gesetz zum Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferecht bleibt unverändert, das ist auch ein Erfolg von Volkmar Schöneburg, der sich dafür stark gemacht hat, dass an dem Prozesskostenhilferecht nichts geändert wird.

Aus dem Bundestag

Tackmann besucht Fischforscher

 

Der Montag stand bei der agrarpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion, Dr. Kirsten Tackmann, ganz im Zeichen der Fische. Sie besuchte das Institut für Binnenfischerei e.V. in Potsdam und tauschte sich mit den Wissenschaftlern, sowie Vertreter_innen des Brandenburger Landwirtschafts- und Umweltministeriums und dem Landesfischereiverband aus. Hauptthema der Gesprächsrunde war der Zustand der Aalpopulation in der Mark und der Einfluss des Kormorans, gerade auf die über 800.000 Jungaale, die jedes Jahr von fleißigen Händen in die heimischen Gewässer freigelassen werden.

Aus der Bundespartei

Edward Snowden: Moderner Held und Bürgerrechtler

Die Bundesrepublik verweigert NSA-Whistleblower Edward Snowden das Asyl. Empörend, findet der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn, und erklärt: Ein Mann macht öffentlich, dass Daten von Land und Leuten, Privatpersonen und Institutionen systematisch, in riesigem Umfang und vor allem entgegen jeder rechtlichen Grundlage abgeschöpft werden – zum Dank verweigert man ihm Unterstützung und Hilfe. Das ist absurd und empörend. Edward Snowden ist ein moderner Held und Bürgerrechtler, welche Entwicklung zum Schutz von Bürgerrechten und informationeller Freiheit er mit seinen Veröffentlichungen anstieß, können wir heute vermutlich noch nicht überblicken. Die Gefahr, in der er deshalb schwebt, ist jedoch erkennbar. Er braucht unseren Schutz, er braucht den Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnungen. Frau Merkel sollte aus der Geschichte wissen, dass Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtlern Dank und Solidarität gebührt. Oft genug waren sie es, die Entwicklungen zum Positiven angestoßen haben. Und geht es auch um politische Interessen Deutschlands. Um diese zu wahren, wäre eine Aufenthaltsgenehmigung nach §22 des Aufenthaltsgesetzes so möglich, wie nötig. Jetzt.

Sofortinfo vom Geschäftsführenden Parteivorstand

Sofortinformation des Bundesgeschäftsführers zur Telefonkonferenz des Geschäftsführenden Parteivorstandes am Montag, dem 1. Juli 2013 (PDF-Datei)

Aus der Linksjugend [`solid] Brandenburg

Einladung zur Landesmitgliederversammlung

Linksjugend ['solid] Brandenburg lädt zur 15. Landesmitgliederversammlung am 13. und 14. Juli 2013 nach Panketal ein. Während die anderen politischen Jugendverbände und Parteien in der gähnenden Leere des Sommerlochs verschwinden, wollen wir dieses mit unseren Inhalten füllen und auf der Landesmitgliederversammlung die Legislatur des -noch- amtierenden Landessprecher_innenrates resümieren. Denn es wird wieder einmal Zeit für Neuwahlen, nach denen wir voller Elan in unsere Jugendkampagne starten wollen, die die Bundestagswahl begleitet. Bei dieser Gelegenheit werdet ihr dann auch die genaue Gestaltung der Kampagne mit ihren Forderungen und Materialien mitbestimmen können. mehr...

Seminarfahrt nach Auschwitz und Krakau

 

Die Bildungspartisanen Berlin Brandenburg und die Linksjugend ['solid] Brandenburg bieten wieder eine Fahrt in die Gedenkstätte Auschwitz und nach Krakau an. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene. Die Fahrt findet vom 4. bis 11. August 2013 statt, die Kosten betragen 60 (normal) bzw. 90 Euro (soli), Ermäßigungen sind nach Absprache möglich. Anmeldeschluss ist heute, Freitag der 5. Juli 2013. Ein Vorbereitungsseminar findet am 29. Juli2013 in Potsdam statt. mehr...

Aus dem Europaparlament

TISA: Keine Verhandlungsführung ohne Transparenz

 

Gerade mit TISA geht es um ein wichtiges Freihandelsabkommen mit weitreichenden Auswirkungen auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Helmut Scholz sagte dazu im Europaparlament: "Wir debattieren über ein Verhandlungsmandat, das vom Rat bereits erteilt wurde. Das ist für das Europäische Parlament nicht akzeptabel! Ich erwarte von der Kommission eine Erklärung, dass sie es in Zukunft vermeiden wird, Beschlüsse über wichtige Verhandlungsmandate im Schnellverfahren herbeizuführen und dem Europäischen Parlament das Recht zu nehmen, die Maßstäbe zu definieren, von denen wir am Ende des Verfahrens unsere Zustimmung abhängig machen werden. mehr...

Stellenausschreibungen

Entsandte Fachkraft für Wissenschaftskooperation in Tunis

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum 1.9.2013 oder zum nächstmöglichen Termin eine entsandte Fachkraft für Wissenschaftskooperation in Tunis. Bewerbungsfrist ist der 27.7.2013. Ausschreibung (PDF-Datei)

Termine

8. Juli 2013, 16 Uhr: Buchvorstellung "Die Kommission", Landtag Brandenburg, Potsdam

 

13. und 14. Juli 2013: Landesmitgliederversammlung Linksjugend ['solid], Panketal

 

10. August 2013, 10 Uhr: Landesvorstandssitzung, Landesgeschäftsstelle, Potsdam

 

17. August 2013: Finowfurt nazifrei - Den Nazis den Stecker ziehen!, Finowfurt

 

17. August 2013, 10 Uhr: Landesausschusssitzung, Landesgeschäftsstelle, Potsdam

 

24. August 2013, 11 Uhr: LINKES Sommerfest und Wahlkampfauftakt, Neuer Lustgarten, Potsdam

 

31. August 2013, 10 Uhr: Friedensfest und Pressefest, Alter Gutshof, Straußberg

 

31. August 2013, 10 Uhr: Landesvorstandssitzung, Landesgeschäftsstelle, Potsdam

 

Weitere Termine sind hier zu finden: www.dielinke-brandenburg.de

Und zum guten Schluss...

 

…ist Brandenburg um ein sportliches Kulturdenkmal reicher, das ist vor allem ein Verdienst der schnellen Pferde. In dieser Woche wurde die Galopprennbahn Hoppegarten in das Pflegeprogramm für "national wertvolle Kulturdenkmäler aufgenommen". In Hoppegarten ist man darauf ganz besonders stolz. Völlig zu Recht. Denn hier werden bereits seit 1868 Pferderennen ausgetragen. Die historische Rennanlage in Hoppegarten gilt zudem als die größte und beste, die jemals in Deutschland gebaut wurde. Die Zuschauerzahlen und Wettumsätze auf der Bahn steigen stetig an. Auch ein Beweis für die Attraktivität der altehrwürdigen Rennbahn, die jetzt auch ein Kulturdenkmal ist.

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