Rede Ronny Kretschmer

Liebe Genossinnen und Genossen,

im November 2014 habt ihr mich zum ersten Mal zum Schatzmeister gewählt. Ich hatte damals, ehrlich gesagt, großen Respekt und war unsicher, ob ich dieser Aufgabe gewachsen bin. So richtig bekommt man ja auch erst während der Tätigkeit mit, auf was man sich da eigentlich eingelassen hat. Diesem Risiko war ich mir durchaus bewusst. Umso dankbarer bin ich, dass man mir meinen Start als Landesschatzmeister einfach gemacht hat. Dazu beigetragen haben die Kolleginnen und Kollegen in der Landesgeschäftsstelle, die Kreisschatzmeisterinnen und Kreisschatzmeister in der Runde des Landesfinanzrates. Dafür möchte ich mich zunächst einmal bedanken. Besonders danken möchte ich 2 Genossinnen, die mir in den vergangenen Monaten jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen. Zum einen Gabi Krasert als Buchhalterin des Landesverbandes und zum anderen Andrea Johlige als Landesgeschäftsführerin. Beide hatten immer ein offenes Ohr für mich und meine Fragen und haben maßgeblich dazu beigetragen, dass ich in der Zwischenzeit sagen kann, dass mich diese Aufgabe fordert aber auch großen Spaß bereitet. Herzlichen Dank!

Im vergangenen Jahr konnte sich der Landesverband finanziell konsolidieren. Trotz geringer werdender Anzahl von Genossinnen und Genossen, blieb das Beitragsaufkommen nahezu gleich. Das hat etwas mit der hohen Beitragsehrlichkeit aber auch dem unermüdlichen Wirken der Finanzverantwortlichen vor Ort in den Kreisverbänden zu tun. Der Durchschnittliche Beitragssatz stieg dadurch inkl. EL-beiträge auf 18,22 EURO. Nur der Landesverband Berlin hat noch einen unwesentlich höheren Durchschnittsbeitrag.

Die Mandatsträgerbeiträge sind ebenfalls gestiegen und tragen dazu bei, dass wieder Rücklagen für die anstehenden Wahlkämpfe gebildet werden können.

Besonders erfolgreich war in 2015 die Spendenkampagne „Brandenburg weltoffen und nazifrei“ Über 27.300 EURO sind zusammengekommen und standen und stehen für die vielfältigen Aktionen gegen Naziaufmärsche und für die zahlreichen Aktivitäten der Willkommensinitiativen im Land zur Verfügung. Herzlichen Dank für diese große Spendenbereitschaft.

Leider ist nicht zu erwarten, dass die Hetze und fremdenfeindliche Gewalt in den kommenden Monaten abnehmen werden. Es ist genauso wenig zu erwarten, dass die Zahl der Flüchtlinge, die aus Not, Verfolgung und nur um ihr Leben zu retten abnehmen wird, weil an den Ursachen ihrer Flucht nichts wesentliches geändert wird. Deshalb bin ich so stolz auf meine Partei, die sich entschieden den Hetzern und Nazis entgegenstellt und den Geflüchteten ein herzliches Willkommen bereitet und an der Integration dieser Menschen arbeitet.

Wir werden also auch in 2016 und 2017 Geld für unsere Aktivitäten gegen rechts und für die Flüchtlingsarbeit benötigen. Ich möchte als LSM dazu beitragen, dass das benötigte Geld dafür zur Verfügung steht.

Liebe Genossinnen und Genossen

wir haben heute schon über die 2017 anstehenden Bundestagswahlen gesprochen. In der Zwischenzeit bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob nach den 3 Landtagswahlen kommendes Wochenende die Koalition auf Bundesebene zwischen CDU, CSU und SPD bis 2017 fortbestehen wird. Dafür wird innerhalb dieser Parteien doch sehr offensichtlich an den Stühlen von Merkel und Gabriel gesägt. Sei es wie es sei: ich möchte dafür Sorge tragen, dass wir für die Bundestagswahlen finanziell gut gerüstet sind und freue mich auf die Zusammenarbeit im Landeswahlbüro und auf einen kreativen, entschlossenen und erfolgreichen Wahlkampf.

Liebe Genossinnen und Genossen,

der neue Landesvorstand wird sich aber auch zu zukünftigen Strukturen innerhalb des Landesverbandes und innerhalb der Landesgeschäftsstelle verständigen müssen. Zu ersterem liegt Euch ein Antrag für den morgigen Beratungstag vor, in dem viele Arbeitsaufgaben festgeschrieben wurden. Zum zweiten müssen wir uns also uns darauf vorbereiten diese Aufgaben auch strukturell zu untermauern. Auch daran würde ich gerne weiter mitwirken.

Liebe Genossinnen und Genossen,

sofern ihr es noch nicht wisst: Meine Name ist Ronny Kretschmer, ich bin 40 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder. Ich bin gelernter Krankenpfleger, langjährig im Betriebsrat und ehrenamtlich in der Gewerkschaft unterwegs gewesen, einige Jahre Kreisvorsitzender im Kreisverband OPR und seit mehreren Jahren in der Stadtverordnetenversammlung Neuruppin aktiv.

Ich danke euch für die Zusammenarbeit und würde michen freuen, wenn ihr mir weiterhin euer Vertrauen aussprecht!